La Mancha

Spa­ni­sches Anbau­ge­biet im öden, ein­sa­men Hoch­land süd­öst­lich von Tole­do, das sich von einem Mas­sen­an­bau­ge­biet für wei­ßen Schlicht­wein aus der Airén-Trau­be zu Spa­ni­ens größ­tem Rot­wein­be­reich wan­delt. Mit 195000 ha ist La Man­cha das größ­te geschlos­se­ne Wein­an­bau­ge­biet Euro­pas. Etwa die Hälf­te der gesam­ten Flä­che ist als DO-Her­kunfts­ge­biet aner­kannt. Nach wie vor ist die unver­wüst­li­che Airén die Haupt­sor­te, da sie an die Bedin­gun­gen die­ses tro­cke­nen Ödlan­des bes­tens ange­passt zu sein scheint, doch wird bis 2006 etwa die Hälf­te der Gesamt­reb­flä­che durch die rote Trau­be Cen­ci­bel (Tem­pranil­lo) ersetzt, aus der zuneh­mend bes­se­re Rot­wei­ne gekel­tert wer­den. Renom­mier­te Pro­du­zen­ten aus ande­ren Anbau­re­gio­nen, z. B. Ale­jan­dro Fernán­dez, haben sich mitt­ler­wei­le in der Man­cha nie­der­ge­las­sen und set­zen neue Qua­li­täts­maß­stä­be mit ihren reb­sor­ten­rei­nen Wei­nen aus Cen­ci­bel, Caber­net Sau­vi­gnon, Syrah und Petit Ver­dot, die das Poten­zi­al der Regi­on ver­deut­li­chen.

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