Klassifizierte Lage

Hohes Seg­ment der neu­en Qua­li­täts­py­ra­mi­de im deut­schen Wein­bau, zuge­schnit­ten auf his­to­ri­sche Spit­zen­la­gen. Nur die­se Spit­zen­la­gen sol­len nach dem Wil­len der Initia­to­ren, der deut­schen Prä­di­kats­wein­gü­ter, spä­tes­tens ab 2004 auf den Eti­ket­ten deut­scher Wei­ne genannt wer­den dür­fen. Auf die Nen­nung der zahl­lo­sen ande­ren heu­te exis­tie­ren­den Lagen soll dann ver­zich­tet wer­den. Die Wei­ne aus einer Klas­si­fi­zier­ten Lage dür­fen nur aus bestimm­ten, regio­nal typi­schen Reb­sor­ten erzeugt sein. Der Ern­te­er­trag darf 65 hl pro Hekt­ar nicht über­stei­gen. Außer­dem müs­sen die Trau­ben von Hand gele­sen sein. Eine sen­so­ri­sche Prü­fung kon­trol­liert die hohe End­qua­li­tät des Pro­dukts. Aller­dings gibt es bis­lang noch kei­ne gesetz­li­che Basis. Bin­dend ist sie ledig­lich für die im VDP orga­ni­sier­ten Prä­di­kat­wein­gü­ter. Über den Wei­nen aus Klas­si­fi­zier­ter Lage sol­len künf­tig nur noch die Gro­ßen Gewäch­se (bzw. die Ers­ten Gewäch­se im Rhein­gau) stehen.

Partner

Unser Newsletter