Jumilla

Ort und hoch gele­ge­nes (600 bis 700 Meter), 40 000 ha gro­ßes, hei­ßes spa­ni­sches DO-Anbau­ge­biet im Hin­ter­land von Ali­can­te, das auf Mas­sen­er­trä­ge spe­zia­li­siert war. Nach einem Reb­laus-Befall Ende der 1980er Jah­re dach­te man um, ver­än­der­te die Vini­fi­ka­ti­on, ver­leg­te den Lese­zeit­punkt vor und erreich­te, dass vie­le Wei­ne deut­lich an Fein­heit gewan­nen. Über­wie­gend wird die rote Monast­rell-Rebe ange­baut, die meist feu­ri­ge, kraft­vol­le und üppi­ge Rot­wei­ne mit kräf­ti­gem Aro­ma ergibt, rein­sor­tig z. B. bei Bode­gas San Isidro, in Cuvées z. B. mit Tem­pranil­lo oder etwas Caber­net Sau­vi­gnon bei Bode­gas Ble­da oder mit Caber­net Sau­vi­gnon und Syrah bei Julia Roche Hijos. Erzeu­ger wie Bode­gas y Viñe­dos Casa de la Ermi­ta favo­ri­sie­ren ande­re Reb­sor­ten und stel­len z. B. rein­sor­ti­ge Petits Ver­dots oder Mour­vèd­res her, wäh­rend Viñe­dos Aga­pi­to Rico u. a. rei­ne Syrah-Weine anbie­tet.

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