Hunter Valley

War­mes, teil­wei­se sub­tro­pi­sches Anbau­ge­biet im aus­tra­li­schen Bun­des­staat New South Wales, das noch 1980 berühm­ter als Baros­sa Val­ley war. Pro­du­ziert wird im Hun­ter Val­ley ein brei­tes Sor­ti­ment von Wei­nen, mit Schwer­punkt Sémil­lon und Char­don­nay bei den wei­ßen und Shiraz bei den roten (ins­ge­samt rund 4000 ha Reben). Letz­te­re gedei­hen am bes­ten auf dem roten Lehm, der den unte­ren Teil des Hun­ter Val­ley (bei Chess­nock) prägt, wäh­rend die Weiß­wei­ne in der Regel auf den Schwemm­land­bö­den im obe­ren Hun­ter Val­ley (rund um Den­man) ihre bes­ten Ergeb­nis­se brin­gen. Die Hunter-Weine sind tra­di­tio­nell schwer, alko­hol­reich und von Aro­men rei­fer Früch­te geprägt. Durch den Trend zu fri­sche­ren, säu­re­be­ton­te­ren Wei­nen hat das Tal sei­ne Stel­lung als füh­ren­des Wein­an­bau­ge­biet Aus­tra­li­ens ver­lo­ren. Heu­te ist Hun­ter Val­ley, bedingt durch die Nähe zu Syd­ney (170 Kilo­me­ter), zu einem luxu­riö­sen Nah­erho­lungs­ge­biet gewor­den. Gleich­wohl gibt es noch immer exzel­len­te Wei­ne, zu denen etwa die Char­don­nays von Lake Fol­ly und Rose­mount (»Rox­burgh«) sowie die Shiraz-Weine von Tyrell’s und McWilliam’s (»Rose­hill«) gehö­ren. Sie sind die füh­ren­den Wine­rys der Zone. Ande­re wich­ti­ge Erzeu­ger sind McWil­liams, Roth­bu­ry, Scar­bo­rough, Serenel­la, Wynd­ham.

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