Dão

Im Auf­stieg begrif­fe­ne DOC-Regi­on nord­öst­lich der alten Uni­ver­si­täts­stadt Coim­bra, aus der eini­ge der bes­ten und teu­ers­ten Rot­wei­ne Por­tu­gals stam­men. Das ehe­mals v. a. für schwe­re und dump­fe Rot­wei­ne bekann­te Gebiet mit der Haupt­stadt Viseu erhielt sei­nen Namen von dem gleich­na­mi­gen Fluss. Vier gro­ße und meh­re­re klei­ne Flüs­se durch­zie­hen die Hügel­land­schaft und sor­gen für idea­le Klima- und Licht­ver­hält­nis­se. Die Som­mer sind lang und heiß, die Näch­te kühl, die Win­ter nie­der­schlags­reich. Auf drei Sei­ten wird die Zone, die zur gro­ßen Anbau­zo­ne Bei­ras gehört und mit der Regi­on Bei­ra Alta iden­tisch ist, von hohen Gra­nit­ge­bir­gen umschlos­sen. Sämt­li­che Wein­berg­bö­den sind eben­falls aus Gra­nit­ge­stein. Dar­auf ent­ste­hen geschmei­di­ge, kör­per­rei­che, frucht­be­ton­te und kräf­ti­ge Rot­wei­ne, u. a. von den Quin­tas dos Roques, da Pel­la­da und do Sobral, mit einem hohen Alte­rungs­po­ten­zi­al aus hei­mi­schen Reb­sor­ten wie Touriga Nacio­nal, Tin­ta Roriz, Bas­tar­do und Jaen. Die bes­ten roten Dão besit­zen Fein­heit, Kom­ple­xi­tät und Klas­se. Die Weiß­wei­ne, u. a. aus Encruzado-Trauben, soll­ten jung getrun­ken wer­den und sind duf­tig und fruch­tig.

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