Côtes de Bergerac

Fran­zö­si­sche Appel­la­ti­on im Ber­ge­rac-Gebiet, die kein Anbau­ge­biet defi­niert, son­dern ledig­lich Wei­ne mit stren­ge­ren Pro­duk­ti­ons­kri­te­ri­en bezeich­net (ins­ge­samt etwa 1400 ha). Sie sind u. a. durch eine beson­de­re Reb­sor­ten­aus­wahl und unter­schied­li­che Lese­be­din­gun­gen durch­weg kon­zen­trier­ter und alte­rungs­fä­hi­ger als Wei­ne der ein­zel­nen Bergerac-Appellationen. Die Rot­wei­ne aus den Bor­deaux-Sor­ten (Caber­net Sau­vi­gnon, Caber­net Franc und Mer­lot, in unter­schied­li­cher Gewich­tung) wer­den teil­wei­se zwölf Mona­te und län­ger im Eichen­fass bzw. Bar­ri­que aus­ge­baut. Es sind gehalt­vol­le, flei­schi­ge Wei­ne mit kräf­ti­ger Struk­tur und fei­nen Tan­ni­nen, die eini­ge Jah­re Rei­fung benö­ti­gen. Die Weiß­wei­ne haben eine eige­ne Appel­la­ti­on: Côtes de Ber­ge­rac Moël­leux. Es sind lieb­li­che (moël­leux) Wei­ne aus in meh­re­ren Lese­durch­gän­gen geern­te­ten Trau­ben (Sémil­lon, Sau­vi­gnon Blanc und Mus­ca­del­le).

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