Cachapoal

Auf­stre­ben­des Wein­an­bau­ge­biet in Chi­le (auch Val­le de Cach­apo­al), das den nörd­li­chen Teil des Rapel bil­det und von der Stadt Ran­ca­gua bis nach Pele­quén reicht. Die Reb­flä­che umfasst etwa 9000 ha und wächst stän­dig. Die kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen sind jedoch sehr unter­schied­lich. Der größ­te Teil der Reben steht in dem war­men Gebiet im Anden­vor­land um Requi­noa, Toti­hue und Ren­go. Dort ent­ste­hen schwe­re, voll­mun­di­ge Wei­ne mit viel Süße und rei­fer Frucht. Ein klei­ne­rer Teil der Reben befin­det sich bei Peu­mo. Auf­grund der grö­ße­ren Nähe zum Pazi­fik ist das Kli­ma dort etwas küh­ler, sodass die Wei­ne mehr Ele­ganz und etwas weni­ger Fül­le auf­wei­sen. Caber­net Sau­vi­gnon macht über die Hälf­te der Reb­flä­che aus, weil sie die tra­di­tio­nells­te Rot­wein­sor­te Chi­les ist. Die bes­ten Qua­li­tä­ten wer­den in Cach­apo­al jedoch mit Mer­lot und Car­menè­re erzielt. Bei­de Sor­ten wei­sen auch die höchs­ten Zuwachs­ra­ten auf. Sau­vi­gnon Blanc und Char­don­nay wach­sen nur in eini­gen küh­len Nischen. Bekann­te orts­an­säs­si­ge Erzeu­ger sind Ana­ke­na, Casa Sil­va, Châ­teau Los Bold­os, Viña de Laro­se, Tor­reón de Par­re­des und Via (Michel Laroche/ Jor­ge Coderch). Vie­le die­ser Erzeu­ger kau­fen einen Teil ihrer Trau­ben in ande­ren Anbau­ge­bie­ten.

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