Barolo

Berühm­ter Rot­wein aus dem Pie­mont, der in einer klei­nen, gera­de 1000 ha gro­ßen Zone süd­west­lich der Stadt Alba wächst und seit 1980 DOCG-Sta­tus besitzt. Die Zone umfasst elf Dör­fer, von denen fünf erst­klas­si­ge Lagen besit­zen: Ser­ral­un­ga d’Alba, Mon­for­te d’Alba, Cas­tiglio­ne Fal­let­to, La Mor­ra und Baro­lo. Er wird rein­sor­tig aus Neb­bio­lo-Trau­ben erzeugt, die auf den lehmig- stei­ni­gen und mine­ral­rei­chen Böden der Lang­he einen wür­zi­gen, nach Bee­ren, Frucht­kon­fi­tü­re, Teer und Trüf­fel duf­ten­den, unge­mein aro­ma­tie­fen Wein her­vor­brin­gen, der auf jeden Fall zu den eigen­wil­ligs­ten, in sei­nen bes­ten Qua­li­tä­ten auch zu den größ­ten Rot­wei­nen der Welt gehört. Der Baro­lo ist rubin­rot, besitzt ein kräf­ti­ges, manch­mal har­tes Tan­nin, muss mind. zwei Jah­re im Holz­fass rei­fen und darf frü­hes­tens nach drei Jah­ren auf den Markt kom­men (die Riser­va nach fünf Jah­ren). Er kann gro­ße Jahr­gangs­un­ter­schie­de auf­wei­sen. Seit dem Barolo-Boom in den 1990er Jah­ren haben vie­le Klein­win­zer neue Nebbiolo-Weinberge ange­legt und brin­gen eige­ne Abfül­lun­gen auf den Markt. So wer­den heu­te jähr­lich knapp 7 Mio. Fla­schen des Weins abge­füllt.

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