Amontillado

Ohne Flor­he­fe geal­ter­ter Fino. Durch gro­ße Hit­ze kann die Flor­he­fe­schicht auf dem Wein zusam­men­bre­chen, da Flor­he­fe wär­me­emp­find­lich ist. Dann gelangt Sauer­stoff an den Wein und oxi­diert ihn (Oxi­da­ti­on). So wird aus dem Fino ein Amon­til­la­do. Er ent­wi­ckelt mehr Fül­le und nimmt eine bern­stein­far­be­ne Tönung an. Die wenigs­ten Sher­ry­er­zeu­ger war­ten aller­dings auf den zufäl­li­gen Zusam­men­bruch der Flor­he­fe, son­dern för­dern die­sen gezielt: Die meis­ten Amon­til­la­dos sind Finos, die auf 16 Vol. % Alko­hol auf­ge­spri­t­et wur­den (Auf­spri­ten), sodass die Hefe abge­stor­ben ist. Dann wer­den sie in der Sole­ra ver­schnit­ten und mit Viños Dul­ces (Süß­re­ser­ve) gesüßt: Der han­dels­üb­li­che Amon­til­la­do ist medi­um dry. Ech­te, tro­cke­ne Amon­til­la­dos sind sel­ten. Aber dann sind es köst­li­che Wei­ne mit fei­nem Aro­ma von Oran­gen und Hasel­nüs­sen.

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