Allergie

Im Ein­zel­fall kann der Genuss von Wein bei Men­schen mit Immun­schwä­chen all­er­gi­sche Reak­tio­nen aus­lö­sen, z. B. Haut­ju­cken, Schwel­lun­gen und Atem­be­schwer­den. Das wahr­schein­lich häu­figs­te All­er­gen ist Pro­te­in, das nach der Gärung und nach dem Abstich von der Hefe im Wein in gerin­gen Men­gen vor­han­den ist. Aber auch Hist­amin kann All­er­gi­en ver­stär­ken. Hist­amin ist ein Eiweiß­bau­stein, der in bestimm­ten Rot­wei­nen vor­kommt, wenn auch in sehr gerin­gen Men­gen. Bei einer Hist­amin­un­ver­träg­lich­keit muss der Kon­su­ment auf ande­re Wei­ne aus­wei­chen. In sehr sel­te­nen Fäl­len kann auch eine Unver­träg­lich­keit gegen­über der schwef­li­gen Säu­re, die allen Wei­nen in gerin­gen Men­gen zur Kon­ser­vie­rung zuge­setzt wird, Ursa­che einer All­er­gie sein.