Alkohol

Umgangs­sprach­li­che Bezeich­nung für Ätha­nol bzw. Äthyl­al­ko­hol. Alko­hol ist das Haupt­pro­dukt der alko­ho­li­schen Gärung und ent­steht durch die Meta­bo­li­sie­rung des Zuckers im Most. Aus­lö­ser dafür sind die Hefen: Hefepil­ze wan­deln den Zucker in Äthyl­al­ko­hol (C2H5OH) und Koh­len­säu­re (CO2) um. Als Faust­re­gel gilt: 16 bis 17 Gramm Zucker erge­ben 1 Vol. % Alko­hol (Alko­hol­ge­halt). Alko­hol macht den Wein voll­mun­dig, warm und ver­leiht ihm Kör­per. Dar­über hin­aus trägt er zu sei­ner Fül­le und Üppig­keit bei. Außer­dem ist Alko­hol ein Geruchs- und Geschmacks­trä­ger. Ist der Alko­hol­ge­halt eines Weins jedoch zu hoch im Ver­hält­nis zum Extrakt, erscheint der Wein mas­tig und schwer und im schlimms­ten Fall sogar bran­dig.