Ahr

Mit gut 530 ha eines der kleins­ten Anbau­ge­bie­te Deutsch­lands, berühmt v. a. für sei­ne Rot­wei­ne aus den Sor­ten Spät­bur­gun­der und Blau­er Por­tu­gie­ser. Sie wach­sen an den stei­len, teil­wei­se ter­ras­sier­ten Hän­gen der Ahr. Die Böden bestehen aus Schie­fer, Grau­wa­cke und Basalt und spei­chern viel Wär­me, sodass die Trau­ben trotz des nörd­li­chen Brei­ten­grads reif wer­den kön­nen. Spät­bur­gun­der in Spit­zen­qua­li­tät sind noch rar. Der Blaue Por­tu­gie­ser reicht selbst in sei­nen bes­ten Qua­li­tä­ten nicht an den Spät­bur­gun­der her­an. Er wird beson­ders als leich­ter Schop­pen­wein geschätzt. In den letz­ten Jah­ren wur­de an der Ahr auch wie­der ver­mehrt Ries­ling ange­baut. Rot­wei­ne machen jedoch nach wie vor 85 Pro­zent der Pro­duk­ti­on aus. Füh­ren­de Ver­tre­ter des Ahr-Weins sind Ade­neu­er, Deut­zer­hof, Meyer-Näkel, Nel­les und Jean Stod­den.

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