Woraus besteht ein Weinglas?

Ein Weinglas lässt sich in insgesamt fünf Bestandteile zerlegen. Lesen Sie hier mehr darüber.

In der Geschich­te und auch heu­te noch, wur­den Wein­glä­ser in unzäh­li­gen Designs und Sti­len her­ge­stellt. Bei­na­he alle (mit Aus­nah­me der moder­nen sti­el­lo­sen Glä­ser) las­sen sich in fünf Weinglas-Bestandteile glie­dern.

  1. Der Fuß (auf dem das Glas steht)
  2. Der Stiel (an dem man das Glas hält)
  3. Der Kelch (die brei­tes­te Stel­le des Gla­ses, in dem sich die Weinaro­men ent­fal­ten)
  4. Der Kamin (der Bereich gleich über dem Kelch, der auch zur Belüf­tung dient)
  5. Der Glas­rand (von dem man trinkt)

Vor allem der Kelch eines Wein­gla­ses unter­schei­det sich je nach Ver­wen­dungs­zwecks teils mas­siv. So ist ein Rot­wein­kelch in der Regel brei­ter als der Kelch eines Weiß­wein­gla­ses, damit sich die Viel­zahl der Aro­men bes­ser ent­fal­ten kann. Doch auch der Kamin hat Ein­fluss auf den Genuss, denn je nach dem, wie lang er aus­ge­dehnt ist, des­to bes­ser kommt der ein­ge­schenk­te Wein mit Sauer­stoff in Kon­takt. Bei leich­ten Weiß­wei­nen ist der Kelch enger und der Kamin kür­zer, denn sonst wür­den die fei­nen Aro­men im zu gro­ßen Glas ver­lo­ren gehen. Ein voll­mun­di­ger Rot­wein kann jedoch von mehr Raum zur Belüf­tung und Geschmacks­ent­fal­tung pro­fi­tie­ren. Zu guter Letzt tra­gen auch die Dicke und der Radi­us des Glas­rands zum Trinkerleb­nis bei.

Über den Autor
Alica Renken

Ali­ca Ren­ken stammt aus West­fa­len und stu­dier­te Medi­en & Kom­mu­ni­ka­ti­on in Erfurt und Pas­sau. Seit ihrer Stu­di­en­zeit schrieb sie für ver­schie­de­ne Blogs und Online-Zeitschriften und berich­tet dabei vor allem über Reise-, Genuss- und Lifestyle-Themen. Was Wein angeht ist sie noch ein Neu­ling, was ihrer Begeis­te­rung und Ent­de­ckungs­lust jedoch kei­nen Abbruch tut. Seit 2018 erkun­det sie des­halb mit dem Wein­ken­ner und allen ande­ren „Lehr­lin­gen” die wei­te Welt der Wei­ne.

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