Weinauktionen online erleben

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Wer alte Weine im Keller hat und sie nicht mehr trinken will, wendet sich an ein Weinauktionshaus. Wer alte Weine sucht, die nicht mehr im Handel zu bekommen sind, tut das Gleiche. Beide treffen sich auf einer Online-Plattform.

Wein­auk­tio­nen sind immer etwas Beson­de­res für Händ­ler und Samm­ler. Ihren Ruf haben sie nicht nur, weil hier Mil­lio­nen umge­setzt wer­den. Wer sel­te­ne Trop­fen anbie­ten oder erstei­gern will, ist bei einer Ver­stei­ge­rung genau rich­tig. Inzwi­schen bie­ten vie­le Wein­gü­ter ihre bes­ten Pro­duk­te ohne­hin nur noch auf Wein­auk­tio­nen an. Auch Restau­rants geben oft Res­te ihres hoch­wer­ti­gen Bestan­des an Auk­ti­ons­häu­ser. Das Bes­te: Gute Wei­ne müs­sen nicht ein­mal uner­schwing­lich sein.

Versteigerung online erleben

Flair und den Charme einer Wein­auk­ti­on sind auch über das Inter­net erleb­bar. Online Auk­tio­nen lau­fen in der Regel auf die glei­che Art und Wei­se wie tra­di­tio­nel­le Ver­stei­ge­run­gen. Über das Ange­bot infor­miert sich der Kun­de vor­her über die Web­sei­te, an der Ver­an­stal­tung nimmt er live am PC oder mobi­lem Gerät teil. Die Ver­stei­ge­run­gen wer­den von lizen­zier­ten Auk­tio­na­to­ren durch­ge­führt. Gebo­te erfol­gen über Tele­fon und per E-Mail. Kauf­auf­trä­ge kön­nen vor­her ein­ge­reicht wer­den. Ist der Zuschlag erfolgt, wer­den die Wei­ne sicher ver­schickt. Für deren Qua­li­tät bür­gen die Exper­ten des Auk­ti­ons­hau­ses.

Service für Verkäufer

Auch für Ver­käu­fer wird Ser­vice garan­tiert. Den Wert der ange­bo­te­nen Wei­ne ermit­teln erfah­re­ne Exper­ten. Ist der Ver­trag unter­zeich­net, kom­men die Fla­schen online in die Ver­stei­ge­rung oder wer­den in der Gale­rie ange­bo­ten. Für scha­den­frei­en Trans­port und den Ver­sand wird gesorgt, das Geld der Kun­den lan­det sicher auf dem Kon­to des Ver­käu­fers.

Große Namen aus gutem Haus

Fei­ne Wei­ne, gekel­tert in den bes­ten Wein­gü­tern der Welt, wur­den bei der 84. Wein­auk­ti­on von Auc­tio­na­ta im August die­se Jah­res ver­stei­gert. Dabei kamen neben her­vor­ra­gen­den Trop­fen aus dem Mut­ter­land des edlen Wei­nes, Frank­reich, auch Ries­ling Spät­le­se aus deut­schen Lagen, aus­tra­li­sche Wei­ne und Wei­ne aus dem Napa Val­ley unter den Ham­mer.

Berühm­te Namen, die für Klas­se und soli­des Hand­werk ste­hen, erziel­ten bei der Wein­auk­ti­on sogar Zuschlä­ge über ihrem Schätz­preis. Das zeig­ten 3 Fla­schen 1999 Taittin­ger Com­tes Blanc des Blancs, Der Cham­pa­gner wur­de für 320 Euro ver­kauft, der Schätz­preis lag bei 300 Euro. Eben­falls zum Schätz­preis von 100 Euro wur­den 3 Fla­schen 2005 J.J. Prüm Weh­le­ner Son­nen­uhr Ries­ling Spät­le­se ver­stei­gert.

Klasse erzielt hohe Preise

Als am teu­ers­ten ver­stei­ger­te Wein erwie­sen sich 12 Fla­schen 1992er Châ­teau Mouton-Rothschild, die für 1.900 Euro ihren Lieb­ha­ber fan­den. Kein Wun­der: Wei­ne aus Bor­deaux erziel­ten in der Ver­gan­gen­heit auf Auk­tio­nen fast immer hohe Prei­se. Auf die­ser Ver­an­stal­tung erstei­ger­ten Wein­ken­ner für 1.100 Euro 12 Fla­schen 1996er Châ­teau Pal­mer, vier Fla­schen 1983er Châ­teau Latour fan­den für 1.300 Euro einen neu­en Besit­zer.

Tradition bleibt gefragt

Die Ergeb­nis­se von Ver­stei­ge­run­gen, ganz gleich ob tra­di­tio­nell oder online, zei­gen: Wein­lieb­ha­ber wer­den zuneh­mend eher auf Wein­auk­tio­nen als im Han­del fün­dig. Dar­an wird sich in Zukunft nichts ändern. Weil die Qua­li­tät der Ver­stei­ge­run­gen genau­so garan­tiert ist wie die Erle­sen­heit der ange­bo­te­nen Wei­ne.

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