2011 Casil­lero del Dia­blo Char­don­nay Reserva

20011 Chardonnay Reserve - Casillero del Diablo

Hand­werk­lich ist der Wein per­fekt. Die typi­sche tro­pi­cal fruit-Nase: Ana­nas, Bana­ne, ein wenig Zitrus. Durch­aus lecker.  Was vie­le Übersee-Chardonnays so unat­trak­tiv macht, ist hier ver­mie­den: kei­ne Rösta­ro­men, kei­ne „nus­si­gen“ Noten, kein Petrol­ton. Statt­des­sen Fri­sche. Wer die­sen Char­don­nay gut kühlt und dann zu Scam­pi, Wok­ge­müse oder Geflü­gel­ge­schnet­zel­tem trinkt, kann sei­nen Spaß an ihm haben. Lang­wei­lig ist der Wein inso­fern, als er einem Typus von Char­don­nay ent­spricht, den es in Süd­afrika, Aus­tra­lien, Kali­for­nien häu­fig in ähnli­cher Sti­lis­tik gibt. Aber für 6,99 Euro kann es kei­ne Terroir-Weine geben. Wem Char­don­nay nicht gera­de zu den Ohren raus­hängt, müss­te mit die­sem Wein eigent­lich auf sei­ne Kos­ten kom­men.

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