2002 Sir Wins­ton Chur­chill

2002 Sir Wins­ton Chur­chill

Ganz gro­ßer Jahr­gang: Aus der genau­en Zusam­men­set­zung die­ses Cham­pa­gners macht Pol Roger ein Geheim­nis, doch dürf­te die­se Luxus-Cuvée einen hohen Anteil Pinot Noir ent­hal­ten (man spricht von min­des­tens 80 Pro­zent). Wie­der sehr zitrus­las­tig im Bou­quet, aber im Hin­ter­grund dies­mal Tee­blü­ten, Sah­ne­ka­ra­mell, gerös­tete Pini­en­kerne, auf der Zun­ge spielerisch-leicht mit packen­der Säu­re, einem Hauch von Apfel­stru­del, saf­tig, kör­per­reich – auch nach elf Jah­ren Hefel­a­ger sehr frisch und noch ziem­lich zurück in der Ent­wick­lung.

Über den Autor
Jens Priewe

Jens Priewe hat vie­le Jah­re als Politik- und Wirt­schafts­jour­na­list gear­bei­tet, bevor er auf das The­ma Wein umsat­tel­te. Er schreibt Kolum­nen für den Fein­schme­cker und für das schwei­ze­ri­sche Wein­ma­ga­zin Mer­um. Für den Wein­ken­ner, deren Gesell­schaf­ter er ist, hat er seit der Grün­dung über 200 Arti­kel bei­gesteu­ert. Außer­dem ist er Ver­fas­ser meh­re­rer erfolg­rei­cher Wein­bü­cher (u. a. „Wein – die gros­se Schu­le“, „Grund­kurs Wein“). Er stammt aus Schleswig-Holstein, lebt aber seit fast 40 Jah­ren in Mün­chen.

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