1998 Châ­teau Musar

Ein Wein, der laut Marc Hoch­ar aus einem küh­len Jahr­gang kommt, was zu sei­nem Bou­quet passt: ziem­lich ani­ma­lisch, fast stal­lig auf der einen Sei­te, auf der ande­ren rund und süß mit Aro­men vom Gra­nat­ap­fel, von Bit­ter­scho­ko­lade, von schwar­zem Pfef­fer. Cin­sault hat den Jahr­gang geret­tet, sie konn­te voll­reif geern­tet wer­den, wäh­rend Caber­net Sau­vi­gnon nicht ganz reif gewor­den ist.

Über den Autor
Jens Priewe

Jens Priewe hat vie­le Jah­re als Politik- und Wirt­schafts­jour­na­list gear­bei­tet, bevor er auf das The­ma Wein umsat­tel­te. Er schreibt Kolum­nen für den Fein­schme­cker und für das schwei­ze­ri­sche Wein­ma­ga­zin Mer­um. Für den Wein­ken­ner, deren Gesell­schaf­ter er ist, hat er seit der Grün­dung über 200 Arti­kel bei­gesteu­ert. Außer­dem ist er Ver­fas­ser meh­re­rer erfolg­rei­cher Wein­bü­cher (u. a. „Wein – die gros­se Schu­le“, „Grund­kurs Wein“). Er stammt aus Schleswig-Holstein, lebt aber seit fast 40 Jah­ren in Mün­chen.

Kommentar hinzufügen

Antwort schreiben