1974 Châ­teau Musar

Die Far­be blas­ses Gra­na­trot, ins Zwie­bel­far­bene ten­die­rend, die Nase eine Wol­ke von Mus­kat­nuss, Zimt, Nel­ken und ande­ren ori­en­ta­li­schen Gewür­zen, dazu ein Hauch von Cham­pi­gnons und Back­pflau­men: ein gro­ßer, jetzt lang­sam ver­blü­hen­der Wein mit schö­ner Säu­re und mür­bem Tan­nin – so lie­ben die Hoch­ars ihren Musar, und mit ihnen alle Musar-Fans. Denn der Wein wur­de erst 2004 frei­ge­ge­ben, also nach 30 Jah­ren auf der Fla­sche im Kel­ler.

Über den Autor
Jens Priewe

Jens Priewe hat vie­le Jah­re als Politik- und Wirt­schafts­jour­na­list gear­bei­tet, bevor er auf das The­ma Wein umsat­tel­te. Er schreibt Kolum­nen für den Fein­schme­cker und für das schwei­ze­ri­sche Wein­ma­ga­zin Mer­um. Für den Wein­ken­ner, deren Gesell­schaf­ter er ist, hat er seit der Grün­dung über 200 Arti­kel bei­gesteu­ert. Außer­dem ist er Ver­fas­ser meh­re­rer erfolg­rei­cher Wein­bü­cher (u. a. „Wein – die gros­se Schu­le“, „Grund­kurs Wein“). Er stammt aus Schleswig-Holstein, lebt aber seit fast 40 Jah­ren in Mün­chen.

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