Wein statt Bier: Dortmund eröffnet zweiten Weinberg

Blick auf den Dortmunder Phoenix-See
Blick auf den Dortmunder Phoenix-See

Die Emscher­ge­nos­sen­schaft hat am Bar­oper Rüpings­bach einen Wein­berg mit 300 Reben errich­tet. Seit 2012 gibt es schon einen Wein­berg mit 96 Reb­stö­cken am Phoenix-See, auf dem aus­schließ­lich wei­ße Reb­sor­ten ange­baut wer­den. Der neue Wein­berg ist somit der größ­te in Dort­mund und auf ihm wer­den vor allem rote Sor­ten wach­sen. In der Gegend wur­de seit dem Mit­tel­al­ter kein Wein mehr ange­baut.

Das Pro­jekt begann als Klima-Experiment

Ursprüng­lich war der ers­te Wein­berg als Expe­ri­ment ent­stan­den, um die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels auf­zu­zei­gen. Ili­as Aba­wi, Pres­se­spre­cher der Emscher­ge­nos­sen­schaft (EG), sagt dazu: „Das Expe­ri­ment ist geglückt der Wein­an­bau ist auf­grund des Kli­ma­wan­dels wie­der mög­lich.“ In die­sem Jahr kamen etwa 40 Liter Weiß­wein zusam­men, die von dem pfäl­zi­schen Bio-Weingut Mohr-Gutting aus­ge­baut wur­den. In drei bis vier Jah­ren kann in Dort­mund vor­aus­sicht­lich auch der ers­te loka­le Rot­wein gekauft wer­den.

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