Wein, Eierpunsch, Whisky: edle Tropfen für Weihnachten, Silvester und die Tage danach

Gerade an den Feiertagen, an denen viel und üppig gegessen wird, kann Whisky den glanzvollen Schlusspunkt eines schönen Tages setzen.

Einem Wein­ken­ner zu Weih­nach­ten einen fei­nen Whis­ky zu schen­ken, ist nichts Unge­wöhn­li­ches. Wer gute Wei­ne trinkt, delek­tiert sich meist auch gern an erle­se­nen Destil­la­ten. Sei­nen guten Geschmack erhält Whis­ky tra­di­tio­nell übri­gens vom Sher­ry. Schon immer haben gro­ße Destil­le­ri­en Sher­ry­fäs­ser auf­ge­kauft, um in ihnen Whis­ky rei­fen zu las­sen. Der exklu­si­ve Geschmack des Whis­kys kommt näm­lich nicht nur vom Holz des Fas­ses selbst, son­dern wird auch durch die dar­in ent­hal­te­nen Aro­men auf­ge­wer­tet. Bei Sher­ry han­delt es sich bekannt­lich um einen hoch­pro­zen­ti­gen Wein, wel­cher nach dem Kel­tern im Holz­fass reift, bis er den gewünsch­ten Geschmack erhält. Die etwas dunk­le­re Far­be von Sher­ry stammt eben­falls aus die­ser Zeit der Lage­rung im Holz­fass, ursprüng­lich ist Sher­ry ein wei­ßer Wein.

Wel­cher Wein passt zu wel­chem Fest­tags­bra­ten?

Doch zunächst zum Fest­mahl. Zu Pute, Pou­lar­de und Kanin­chen pas­sen gehalt­vol­le Weiß­wei­ne gut, sowohl tro­cke­ne wie feinherb-fruchtige. Zu Lamm, Gans und Ente ist dage­gen eher Rot­wein ange­sagt, auch des­halb, weil die Soße zum Fest­bra­ten oft mit etwas rotem Wein ver­fei­nert wird. Betrun­ken wird davon nie­mand, denn wäh­rend der Schmo­rens im Ofen ver­dampft der Alko­hol. Zurück bleibt der fei­ne Geschmack des Weins. Damit es bei den Glä­sern an der fest­li­chen Weih­nachts­ta­fel kein all­zu gro­ßes Durch­ein­an­der gibt, kann gehalt­vol­le Weiß­wei­ne  auch aus einem Rot­wein­glas trin­ken (aber nicht anders her­um). Es gibt übri­gens auch ele­gan­te, geschlif­fe­ne Uni­ver­sal­glä­ser, die für jede Art von Wein ver­wen­det wer­den kön­nen und gera­de zu Weih­nach­ten auf der fest­lich gedeck­ten Tafel für beson­de­re, opti­sche High­lights beim Essen sor­gen.

Lecke­res mit Likör: selbst gemach­ten Eier­punsch anstel­le eines Des­serts

Als Diges­tiv kann nach dem Weih­nachts­mahl ruhig auch ein süßer Likör gereicht wer­den, es muss nicht immer gleich eine abso­lut hoch­pro­zen­ti­ge Spi­ri­tuo­se sein! Ein her­ber Kräu­ter­li­kör kann dabei bekömm­li­cher sein, als zum Bei­spiel ein süßer Kirsch­li­kör oder ein Likör mit Sah­ne. Die Wir­kung auf die Ver­dau­ung ist in gleich wie bei einem Schnaps. Grap­pa oder auch ein Obst­brand sind belieb­te Diges­ti­ve, die vie­len Men­schen nach beson­ders fet­ti­gem und reich­hal­ti­gem Essen dabei hel­fen, kei­nen Magen­druck oder Völ­le­ge­füh­le zu bekom­men.

Einen selbst gemach­ten Eier­punsch kön­nen Sie als Nach­spei­se zum Weih­nachts­bra­ten rei­chen, oder bes­ser am Nach­mit­tag mit ein paar lecke­ren Plätz­chen ser­vie­ren. Beson­ders gut pas­sen Scho­ko­la­den­plätz­chen zum Eier­punsch, aber auch Vanil­le­kip­ferl ergän­zen das beson­de­re Aro­ma des Heiß­ge­tränks ide­al. Hier ein Rezept für einen ein­fa­chen, aber über­aus lecke­ren Eier­punsch:

 

Für 6 Por­tio­nen Eier­punsch benö­ti­gen Sie:

– 500 ml Weiß­wein

– 400 ml Eier­li­kör

– ½ Vanil­le­scho­te oder 2 Pack Vanillin­zu­cker

– Rum zum Abschme­cken

– selbst gemach­te Schlag­sah­ne oder Sprüh­sah­ne aus der Dose nach Belie­ben

 

Und so wird es gemacht: Schla­gen Sie zuerst die Sah­ne steif, wobei Sie, je nach per­sön­li­chem Geschmack, etwas Zucker und Vanil­le unter­he­ben kön­nen. Stel­len Sie die­se im Kühl­schrank kalt. Anschlie­ßend wer­den Wein und Eier­li­kör im Topf erhitzt (sie dür­fen jedoch nicht kochen). Rüh­ren Sie die übri­ge Vanil­le ein und ach­ten Sie dar­auf, dass das Getränk ledig­lich heiß wird, da sonst der ent­hal­te­ne Alko­hol ver­dampft. Neh­men Sie den Topf von der Koch­stel­le und schme­cken Sie den Eier­punsch nach Belie­ben mit Rum ab. Fül­len Sie das Getränk in Glä­ser mit Hen­kel oder weih­nacht­li­che Tas­sen und ver­zie­ren Sie jede Por­ti­on mit einem Sah­ne­häub­chen, auf das ruhig noch Scho­ko­la­den­streu­sel oder ande­re weih­nacht­li­che Deko gege­ben wer­den darf. Auf dem Weih­nachts­markt wird hei­ßer Eier­punsch häu­fig mit einem Stroh­halm getrun­ken!

Das Bes­te zum Schluss: Hoch­pro­zen­ti­ges

Für den gemüt­li­chen Aus­klang des Hei­li­gen Abends kön­nen Sie Ihre Gäs­te mit einem erle­se­nen Whis­ky erfreu­en. Auf fol­gen­der Web­site fin­den Sie tol­le Anre­gun­gen rund um die lecke­re Spi­ri­tuo­se, außer­dem vie­ler­lei Infor­ma­tio­nen für Lai­en, die sich vor dem Whisky-Kauf in Ruhe über die ver­schie­de­nen Whis­ky­sor­ten infor­mie­ren möch­ten. Whis­ky­lieb­ha­ber wis­sen, dass der Schnaps sowohl sein Aro­ma als auch sei­ne Fär­bung wäh­rend der Zeit der Rei­fung im Holz­fass erhält. Je län­ger ein Whis­ky Zeit hat, zu rei­fen, umso fei­ner und voll­mun­di­ger wird der Geschmack. Ähn­lich wie beim Wein wird auch beim Whis­ky die Note im Abgang bezeich­net, der Geschmack reicht dabei von kraft­voll, über wür­zig bis hin zu rau­chig oder süß­lich.

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