Wein aus dem Internet: Wie man Fehlkäufe vermeidet

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Der Handel im Internet boomt. Kleidung, Elektronik, Lebensmittel - der Onlinehandel bietet nahezu jedes Produkt des täglichen Lebens im Internet an. Besonders erfolgreich ist Wein – wenn man es richtig macht.

Immer häu­fi­ger bestel­len Wein­trin­ker ihre liebs­ten Trop­fen online. Das Online­an­ge­bot für Wein ist groß. Kaum ein Wein der Welt, der nicht irgend­wo im World Wide Web ange­bo­ten wird – Sekt, Pro­sec­co, Cham­pa­gner inklu­si­ve.

Wein ist ein Mil­li­ar­den­ge­schäft

Im Jahr setzt die Wein­bran­che rund 150 Mil­li­ar­den Euro um. Für 2024 wird es laut Pro­gno­se drei­mal soviel sein. Für einen guten Rot­wein oder Weiß­wein geben auch die Bun­des­bür­ger gern etwas mehr Geld aus. Der Anteil der Wein­händ­ler im Inter­net beträgt nach aktu­el­len Zah­len nur rund fünf Pro­zent, Ten­denz stei­gend. Die tra­di­tio­nel­len Han­dels­struk­tu­ren bre­chen auf. Der Wein­kauf auf Rech­nung im Inter­net gewinnt an Bedeu­tung. Und das Wein­sor­ti­ment der Online­händ­ler wächst rasant.

Wein­kauf ist Ver­trau­ens­sa­che, dar­an schei­ter­te es lan­ge Zeit. Wer sich für einen Wein ent­schei­det, möch­te ihn vor­her gern pro­bie­ren. Das ist im Inter­net nicht mög­lich. Daher kommt einer leben­di­gen Beschrei­bung des Pro­dukts eine ent­schei­den­de Bedeu­tung zu. Mit greif­ba­ren Pro­dukt­be­schrei­bun­gen kann der Weinversand-Vergleich die Kauf­ent­schei­dung erleich­tern.

Pro­bier­pa­ke­te für neue Kun­den

Wer einen bekann­ten Wein im Inter­net kauft, weiß meist genau, wie die­ser schmeckt. Die Ent­schei­dung, gleich eine gan­ze Kis­te sei­nes liebs­ten Trop­fens zu kau­fen, fällt somit leicht. Anders sieht es aus, wenn ein neu­er und bis­her nicht bekann­ter Wein im Waren­korb lan­det. Der Kun­de weiß in die­sem Fall nicht, wie er schmeckt. Auf blau­en Dunst hin kauft kaum einer eine gan­ze Kis­te eines unbe­kann­ten Weins. Mit einem Pro­be­pa­ket ködern die Anbie­ter im Inter­net poten­zi­el­le Neu­kun­den. Das typi­sche Paket zum Pro­bie­ren umfasst je eine oder zwei Fla­schen ver­schie­de­ner Rot- oder Weiß­wei­ne. Gefällt der Trop­fen aus dem Pro­be­pa­ket, so kann der Kun­de spä­ter eine grö­ße­re Men­ge davon ordern. Die ange­bo­te­nen Pake­te sind meist etwas güns­ti­ger als der Ein­zel­kauf. So wird ein Anreiz zum Bestel­len geschaf­fen.

Erst ruhen, dann genie­ßen

Auf dem Trans­port­weg wird der Wein im Kar­ton ordent­lich durch­ein­an­der geschüt­telt. Der Qua­li­tät der Wei­ne scha­det das nicht. Moder­ne Wei­ne sind trans­port­sta­bil. Wein­ex­per­ten emp­feh­len jedoch eine kur­ze Ruhe­zeit, bevor die Fla­sche geköpft wird. Das gilt für gereif­te eben­so wie für jun­ge Wei­ne. Nach einer Woche oder zwei Wochen hat sich der Wein jedoch wie­der beru­higt. Dann kann er getrun­ken, par­don: genos­sen wer­den. Als Bestel­ler braucht man dann nur noch eine ruhi­ge Hand beim Ein­schen­ken, damit kei­ne Fle­cken auf Tisch oder Klei­dung ent­ste­hen. Doch selbst wenn mal ein Mal­heur pas­siert: ein guter Wein­händ­ler wird immer einen Tipp parat haben, wie man Rot­wein­fle­cken ent­fer­nen kann.