Was man über Wein wissen sollte

Gern wüsste man vor dem Kauf, wie der Wein schmeckt. Leider kann man im Supermarkt nicht einfach eine Flasche aus dem Regal nehmen und den Wein probieren. Man muß sich anders behelfen. Aber wie?

Wein zählt zu den belieb­tes­ten Genuss­mit­teln der Welt. Dabei dür­fen wir uns über unfass­bar vie­le Sor­ten freu­en, die uns mit ihrem ein­zig­ar­ti­gen Aro­ma ver­füh­ren.  Aber wel­chen Wein aus­wäh­len? Wie erken­nen, wel­cher Wein einem schmeckt? Wel­che Hin­wei­se beach­ten? Wer ger­ne Wein trinkt, hat sich bestimmt schon ein­mal ein paar Gedan­ken zu die­sem The­ma gemacht.

Was sollte beim Einkauf von Wein beachtet werden?

Den rich­ti­gen Wein für sich zu fin­den ist eben­so kom­pli­ziert wie beim Black­jack zu gewin­nen. Zuerst soll­te man sich Gedan­ken dar­um machen, nach wel­cher Art von Wein eigent­lich gesucht wird. Weiss oder rot? Oder lie­ber rosé? Oder schäu­mend? Tro­cken oder lieb­lich? Es kommt  vor allem auf die Aro­men an. Die sind bei jedem Wein anders, tra­gen maß­ge­bend zum Geschmack bei und kön­nen je nach Regi­on ziem­lich unter­schied­lich aus­fal­len. Dann die Fra­ge: für wel­chen Anlass? Geht es um einen ganz beson­de­ren Tag, an dem man mit der Fami­lie und Freun­den ansto­ßen möch­te? In die­sem Fall ist ein Schaum­wein gut geeig­net. Oder soll es ein­fach nur eine gute Fla­sche Wein für einen roman­ti­schen Abend zu Zweit sein? Hier könn­te ein fun­keln­der Rot­wein oder dein lecke­rer Weiß­wein eine gute Wahl sein. Wer nach einem leich­ten Trop­fen für die Ter­ras­se  sucht, ist mit einem Rosé gut bera­ten. Am leich­tes­ten hat es natür­lich der­je­ni­ge, der schon vie­le Wei­ne getrun­ken hat und weiss, wie sie schme­cken. Der per­sön­li­che Geschmack spielt immer die größ­te Rol­le bei der Wahl eines Wei­nes.

Das Etikett

Das Eti­kett ist eine Art Aus­hän­ge­schild jeden Weins. Für uner­fah­re­ne Wein­trin­ker ent­schei­det oft das Eti­ket­ten­de­sign dar­über, ob der Wein gekauft wird oder nicht. Dar­über hin­aus ent­hält das Eti­kett auch wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen über den Wein. So fin­det man bei­spiels­wei­se den Mar­ken­na­men, den Jahr­gang und Anga­ben zum Erzeu­ger bzw. Abfül­ler des Wei­nes. Ganz wich­tig ist das Wein­bau­ge­biet. Es gibt wich­ti­ge Rück­schlüs­se auf Art und Typ des Weins zu. Mosel steht für Ries­ling, und Ries­ling schmeckt anders als ein Grau­bur­gun­der aus Baden oder ein Luga­na aus Ita­li­en. Und ein Pro­sec­co schmeckt anders als ein deut­scher Sekt. Wein­lieb­ha­ber schme­cken die Unter­schie­de sofort her­aus und neh­men die Nuan­cen der Aro­men genau wahr.

Ist Wein gesund?

Für vie­le Men­schen gehört ein Glas Wein ein­fach zu einem lecke­ren Essen dazu. Dass der Wein auch gesund­heits­för­dern­de Wir­kun­gen mit sich bringt, wis­sen nicht alle. Rot­wein ver­hin­dert sei­nen hohen Gerb­stoff­ge­halt die Arte­ri­en­ver­kal­kung und beugt dadurch Infark­ten und Schlag­an­fäl­len vor.
Er senkt das gefähr­li­che LDL-Cholesterin. Außer­dem för­dert Wein – egal ob rot oder weiss – die Ver­dau­ung. Dies bedeu­tet zwar nicht, dass man Wein täg­lich zu sich neh­men muss. Doch in Maßen genos­sen, för­dert er die Gesund­heit mehr als dass er scha­det.

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