Am 8. Juli brach ein Feuer in einer Mercedes-Werkstatt in Nuits-Saint-Georges aus. Weniger als zwei Stunden später folgte ein zweiter Brand im gegenüberliegenden Tal. Gegen 16 Uhr wurde dann ein drittes Feuer in den Hügeln oberhalb von Volnay entdeckt. Feuerwehrleute aus vier Départements arbeiteten gemeinsam mit Anwohnern und Winzern den ganzen Nachmittag daran, die Brände einzudämmen, wie die Lokalzeitung Le Bien Public berichtete.
Am Ende des Tages waren die Brandherde unter Kontrolle. Laut örtlicher Feuerwehr hatte das Feuer, das mehrere Dutzend Hektar Vegetation zerstört hat, die Reben nicht ganz erreicht. Nach Angaben des Vorsitzenden des Verbands der burgundischen Weinappellationen (CAVB) machen sich in Nuits-Saint-Georges einige Winzer jedoch Sorgen über das Risiko einer Rauchbeeinträchtigung des Weins. In Volnay waren die Brände zu weit von den Weinbergen, um Auswirkungen auf die Trauben zu haben.
Aufgrund der prognostizierten hohen Temperaturen und der anhaltenden Trockenheit bleibt die Côte d’Or weiterhin in höchster Alarmbereitschaft wegen der Gefahr von Waldbränden. Die Feuerwehr rief die örtliche Bevölkerung zu äußerster Vorsicht auf.


















































