Vinotherapie: So viel Wellness steckt im Wein

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Wein schmeckt nicht nur gut. Wein ist auch gesundheitsfördernd. Eine Vinotherapie ist da perfekte Anti Aging und bietet zugleich sinnlichen Genuß

Wein schmeckt nicht nur gut. Wein erhält auch von Ärz­ten gute Noten. Der Gerb­stoff wirkt sich posi­tiv auf die Cho­le­ste­rin­wer­te im Blut aus und und ver­rin­gert die Gefahr von Coro­nar­krank­hei­ten. Das Risi­ko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung sinkt – mode­ra­ten Kon­sum vor­aus­ge­setzt – um etwa 25 Pro­zent. Aber nicht alle Wei­ne wir­ken gleich. Rot­wein ist reich an bio­ak­ti­ven Wirk­stof­fen. Rote Trau­ben ent­hal­ten näm­lich vie­le Anti­oxi­dan­ti­en, die auch im Rot­wein erhal­ten blei­ben – und eben dort mit jedem Schluck der Haut­al­te­rung vor­beu­gen kön­nen. Wein wirkt zudem durch­blu­tungs­för­dernd und kann die Blutfett-Zusammensetzung posi­tiv beein­flus­sen. Wei­ße Trau­ben wer­den ohne Scha­le gepresst, für Herz und Kreis­lauf sind Weiß­wei­ne den­noch gut. Sie sor­gen für eine stär­ke­re Durch­blu­tung der Hirn­rin­de und beu­gen so einer Demenz vor.

Von Kopf bis Fuß auf  Wein eingestellt: Wein-Wellness trifft Wein-Gesundheit

Die im Rot­wein ent­hal­te­nen Tan­ni­ne, die auch als Poly­phe­no­le bezeich­net wer­den, kön­nen Wis­sen­schaft­lern zufol­ge das Risi­ko von Schlag­an­fall und Herz­in­farkt ver­rin­gern. Res­ver­a­trol und Antho­cya­ne agie­ren bei­de als Anti­oxi­dan­ti­en im Kör­per, als „Radi­ka­len­fän­ger“. Wei­ne aus Sor­ten wie Caber­net Sau­vi­gnon, Shiraz, Mer­lot, die viel  Tan­nin auf­wei­sen, wer­den in die­sem Zusam­men­hang als beson­ders gesund­heits­för­dernd emp­foh­len. Last not least: Wein kann glück­lich machen, weil er auch das Glücks­hor­mon Sero­to­nin ent­hält. Im Wis­sen um die gesund­heits­för­dern­den Eigen­schaf­ten des Weins haben sich die Betrei­ber des Wein­ho­tels „Der Wein­mes­ser“ um ein brei­tes Port­fo­lio an Wein-Wellness- und Wein-Gesundheits-Angeboten bemüht. Und dabei geht es nicht nur dar­um, erle­se­ne Trop­fen den Gäs­ten aus­zu­schen­ken.

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  • Wein genie­ßen. Der Gast­ge­ber im “Wein­mes­ser” agiert nicht nur als Küchen­chef, son­dern ist Diplom-Sommelier und sucht den pas­sen­den Wein zum Essen aus. Er küm­mert such um die Ver­qui­ckung kuli­na­ri­scher Genüs­se auf Basis gesun­der Ernäh­rung. Dabei setzt Chris­ti­an Kohl­gru­ber inhalt­lich auf regio­na­le Pro­duk­te, hand­werk­li­che Fines­se und Sin­nes­freu­den.
  • Mit Wein pfle­gen. Auch in der Kos­me­tik kön­nen die schüt­zen­den und pfle­gen­den Anti­oxi­dan­ti­en der Trau­ben ihre Wir­kung ent­fal­ten. Zum Ein­satz kommt dabei ein Trau­ben­kern­ex­trakt, der in die unter­schied­lichs­ten Pro­duk­te der Trau­ben­kos­me­tik mün­det.
  • Mit der Vino­the­ra­pie Wein-Wellness erfah­ren. Die Vino­the­ra­pie ist nicht etwa ein neu­es Kon­strukt, son­dern die kon­se­quen­te Wei­ter­ent­wick­lung der hei­len­den Wir­kung von Trau­ben und deren Wirk­stof­fen. Der grie­chi­sche Arzt Hip­po­kra­tes set­ze auf die Vino­the­ra­pie bei Magen­be­schwer­den und Fie­ber. Im Mit­tel­al­ter sorg­te Trau­ben­kern­öl für wei­che Haut. Spä­ter erkann­te man auch die posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen des Wei­nes auf die Gesund­heit. Der Cock­tail aus wert­vol­len Inhalts­stof­fen – aus Spu­ren­ele­men­ten, Mine­ral­sal­zen, Frucht­säu­ren und Vit­ami­nen – mach­te die Essenz der Trau­ben­ker­ne zum belieb­ten Anti-Aging-Mittel. So kann die Vino­the­ra­pie inner­lich und äußer­lich ange­wen­det die Durch­blu­tung för­dern, Stoff­wech­sel und Kreis­lauf anre­gen und das Immun­sys­tem stär­ken.

Vinotherapie – was steckt eigentlich dahinter?

Vom Deut­schen Well­ness Ver­band gibt es eine Erklä­rung zur Vino­the­ra­pie bezie­hungs­wei­se zur Metho­dik. Dort ist nach­zu­le­sen, dass bei der Vino­the­ra­pie der Wein­tres­ter zum Ein­satz kommt. Dahin­ter ver­birgt sich ein Gemisch aus Sten­geln, Ker­nen, Frucht­fleisch und der Haut der Trau­be. Alle Ein­zel­tei­le wer­den in getrock­ne­ter Form pul­ve­ri­siert und zu einem Brei ver­mah­len. Ange­rei­chert mit Ton­er­de wird die­ses Gemisch dann bei kos­me­ti­schen Spe­zi­al­an­wen­dun­gen auf die Haut auf­ge­tra­gen – bei Bädern, Mas­sa­gen, Packun­gen oder bei kos­me­ti­schen Behand­lun­gen.

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Eine voll­um­fäng­li­che Vino­the­ra­pie beginnt mit einem Voll­bad mit Trau­ben­kern­ex­trakt. Es geht wei­ter mit Ganz­kör­per­pa­ckun­gen oder einem Pee­ling. Kom­plet­tiert wird es dann durch die inne­re Anwen­dung: Trau­ben­kern­öl im Salat­dres­sing, Gebäck aus Trau­ben­kern­mehl und Tee aus Wein­bee­ren sind der anti­al­ko­ho­li­sche Teil der Vino­the­ra­pie. Doch natür­lich darf das Glas Wein für den Wein­freund nicht feh­len.

 

 

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