Verunreinigter Wein in Sachsen: Ursache ungeklärt

Bei einer Kon­trol­le der Lebens­mit­tel­über­wa­chungs­be­hör­den in Sach­sen ist Ende 2017 erneut ein Wein mit Dimoxystrobin-Verunreinigungen auf­ge­fal­len. Dabei han­delt es sich um einen nicht für den Wein­bau zuge­las­se­nen Pflan­zen­schutz­wirk­stoff. Nach­dem 2016 erst­ma­lig ein Wein mit Rück­stän­den des Fun­gi­zids auf­ge­fal­len war, wur­den regel­mä­ßi­ge Kon­trol­len ange­ord­net, bei denen nun erneut ein ver­un­rei­nig­ter Rot­ling auf­fiel.

Mel­dung an das Umwelt-Landesamt

Die Behör­den mel­de­ten den Fall an das säch­si­sche Lan­des­amt für Umwelt, Land­wirt­schaft und Geo­lo­gie (LfULG), das eine Kon­trol­le des pro­du­zie­ren­den Betrieb durch­führ­te. Dabei wur­den Pro­ben von den Rin­den der betrof­fe­nen Reb­stö­cke genom­men. „In kei­ner der unter­such­ten Rin­den­pro­ben konn­te der Wirk­stoff Dim­oxys­tro­bin nach­ge­wie­sen wer­den. Die Betriebs­kon­trol­le ergab eben­falls kei­ne Bean­stan­dun­gen.“, ließ das LfULG dazu ver­laut­ba­ren. Die Ursa­che für die ent­deck­ten Ver­un­rei­ni­gun­gen konn­te somit bis­lang nicht gefun­den wer­den.

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