Südafrika – ein Sommermärchen

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Südafrika ist ein Sehnsuchtsland – auch wegen seiner Weine.  Sie genießen seit Jahren hohe und höchste internationale Anerkennung. Jetzt im Sommer sind vor allem die Weißen gefragt.

Beste Voraussetzungen für qualitativ erstklassige Weißweine

Die Wein­bau­ge­bie­te Süd­afri­kas befin­den sich über­wie­gend am Wes­tern Cape. Das ist die Regi­on, die in einem wei­ten Bogen um Kap­stadt liegt. In den meis­ten Fäl­len lie­gen die Wein­ber­ge weni­ger als 50 Kilo­me­ter vom Meer ent­fernt. Son­ne hat Süd­afri­ka genug. Mee­res­nä­he bedeu­tet küh­len­de Win­de, und Küh­le ist wich­tig, damit die Trau­ben ihren vol­len Geschmack ent­wi­ckeln kön­nen. Dank der küh­len Mee­res­strö­mung durch den Ben­gue­lastrom herrscht am Wes­tern Cape ein gemä­ßig­tes mari­ti­mes Kli­ma, ähn­lich wie man es vom Mit­tel­meer­raum her in Euro­pa kennt. Die Wein­le­se in die­sem Gebiet erfolgt immer zwi­schen Febru­ar und April.

Kar­te der süd­afri­ka­ni­schen Wein­re­gio­nen © wosa.co.za

Gera­de die Win­zer aus Paarl, Stel­len­bosch und dem klei­nen Frant­schoek Val­ley kel­tern aus den ver­schie­de­nen Weißwein-Reben exzel­len­te Wei­ne. The­le­ma, Bui­ten­ver­wach­t­ing und Kan­on­kop sind her­aus­ra­gen­de Pro­du­zen­ten in die­ser Regi­on. Rela­tiv jun­ge, aber her­vor­ra­gen­de Weiß­wein­ge­bie­te sind Wal­ker Bay bei Her­ma­nus, Elgin und Bot River am äußers­ten süd­li­chen Punkt Süd­afri­kas, wo Ata­lan­tik und Indi­scher Oze­an sich tref­fen. Auch aus dem war­men, tie­fer im Lan­des­in­ne­ren gele­ge­nen Robert­son im Bree­de River Val­ley kom­men eini­ge her­vor­ra­gen­de Weiß­wei­ne.

Angesagter Chardonnay

Neben den bekann­ten Rotwein-Rebsorten Mer­lot, Caber­net Sau­vi­gnon, Caber­net franc und Pino­ta­ge sind es die Weiß­wei­ne aus Süd­afri­ka, die sich auch in Euro­pa aller­größ­ter Beliebt­heit erfreu­en. Beson­ders ange­sagt ist der Char­don­nay. Er bie­tet geschmack­li­che Viel­falt und ist nahe­zu unbe­grenzt kom­bi­nier­bar mit lecke­ren Som­mer­ge­rich­ten.

Weingut Glen Carlou

Wein­ma­cher John­nie Calitz © glencarlou.co.za

Das süd­afri­ka­ni­sche Wein­gut Glen Car­lou ist einer der bes­ten Chardonnay-Produzenten Süd­afri­kas. Es bie­tet eine brei­te Palet­te an über­aus rei­chen, voll­mun­di­gen Char­don­nays an.

Herr­lich fruch­ti­ger Duft nach Äpfeln, Sta­chel­bee­ren und rei­fen Bir­nen. Noten von Ana­nas und Zitro­nen­creme sowie Nuan­cen von Vanil­le und But­ters­cotch. Der Geschmack ist mit­tel­kräf­tig, mit aus­ge­wo­ge­ner Säu­re, schö­ner Län­ge und ein­drucks­vol­ler Fines­se.


Glen Car­lou Quartz Stone Char­don­nay | 22,90 €

Die­ser Weiß­wein stammt von den ältes­ten Chardonnay-Reben des Wein­gu­tes Glen Car­lou und wur­de über 11 Mona­te in neu­en fran­zö­si­schen Bar­ri­ques aus­ge­baut. Inten­si­ver Duft nach Orangen-Marmelade, Limo­ne und rei­fem Stein­obst sowie nach kan­dier­ter Ana­nas. Am Gau­men voll und frisch, mit einer hohen Aro­main­ten­si­tät.


Im Bukett prä­gen den Glen Car­lou Haven Char­don­nay Noten von Äpfeln, geba­cke­nen Pfir­si­chen und Fei­gen. Am Gau­men mit einer sanf­ten Säu­re und fei­nen Aro­men von Stein­obst und Äpfeln sowie einer kla­ren Fri­sche.


Unwoo­ded bedeu­tet, dass die­ser Wein nicht im Holz aus­ge­baut wur­de. in der Nase domi­nie­ren Noten von Ana­nas, Pfir­sich, Apfel, Zitro­ne, Quit­te und Honig. Am Gau­men mit schö­ner Aro­ma­tie­fe, tro­cken, mit einem cre­mi­gen Fina­le, das einen Hauch von Süße trans­por­tiert.


Weingut Graham Beck

Kel­ler­meis­ter Pie­ter Fer­rei­ra © grahambeck.com

Ein ande­rer guter Chardonnay-Produzent ist Gra­ham Beck. Er ist vor allem für sei­ne fla­schen­ver­go­re­nen Schaum­wei­ne berühmt. Aber er hat auch einen her­vor­ra­gen­den stil­len Char­don­nay im Sor­ti­ment, der in Deutsch­land erhält­lich ist und durch sein sub­ti­les Frucht-Vanille-Aroma besticht.

Leben­di­ge, leich­te und fruch­ti­ge Aro­men von Limet­te prä­gen die­sen Schaum­wein, der sich zudem durch sei­ne Kom­ple­xi­tät und das wei­che Mund­ge­fühl aus­zeich­net.


Die­ser Schaum­wein leuch­tet in einem blas­sen, sil­ber­nen Pink. Aro­men von Him­bee­ren, Kir­schen und unter­schwel­li­ge mine­ra­li­sche Noten erwar­ten den Genie­ßer. Am Gau­men macht sich die ange­neh­me Säu­re bemerk­bar, hin­zu kom­men deli­ka­te Aro­men von frisch gepress­ten Bee­ren. Die her­vor­ra­gen­de Ele­ganz und Struk­tur machen den Gra­ham Beck Metho­de Cap Clas­si­que Brut Rose zu einem wun­der­ba­ren Beglei­ter für beson­de­re Anläs­se.


Ein ech­tes Geschmacks­er­leb­nis: Im Bukett ver­ei­nen sich Noten von Limet­te, Grape­fruit und Pfir­sich, die wun­der­bar mit Aro­men von gerös­te­ten Man­deln und Nou­gat har­mo­nie­ren. Am Gau­men mit ele­gan­ter Struk­tur, frucht­be­tont und nus­sig. Die­ser Char­don­nay besitzt eine außer­ge­wöhn­li­che Kom­ple­xi­tät, auch dank des 14-monatigen Aus­baus in fran­zö­si­scher Eiche


Chenin Blanc & Sauvignon Blanc

Chenin Blanc

Che­nin Blanc ist die men­gen­mä­ßig am häu­figs­ten ange­bau­te wei­ße Sor­te Süd­afri­kas. Frü­her ent­stan­den aus ihr behä­bi­ge, dicke Wei­ne. Heu­te wird sie modern vini­fi­ziert und ergibt kräf­ti­ge, gleich­zei­tig aber kna­cki­ge Wei­ne – herr­lich für einen som­mer­li­chen Brunch.

Sauvignon Blanc

Ganz gro­ße Klas­se sind die Sau­vi­gnons aus Süd­afri­ka. Sie ist die Aufsteiger-Sorte des Lan­des. Die Wei­ne mit ihrem pikan­tem Stachelbeer- und Brennnessel-Aroma gehö­ren den abso­lu­ten Weisswein-Bestsellern des Lan­des.

Flächenmäßig verliert Weißwein in Südafrika schon seit Jahren an Boden

Auf wei­ße Reb­sor­ten ent­fal­len in Süd­afri­ka rund 52 Pro­zent des gesam­ten Reb­be­stands. Dies war in frü­he­ren Jah­ren deut­lich mehr. Aber bereits seit meh­re­ren Jah­ren ist in Süd­afri­ka ein Trend hin zum Rot­wein zu beob­ach­ten. So hat sich der Anteil an Rot­wein in den letz­ten Jah­ren um über 16 Pro­zent erhöht. Struk­tu­riert ist die pro­du­zie­ren­de Weiß­wein­wirt­schaft dabei in Wein­gü­ter, pri­va­te Kel­le­rei­en, trau­ben­er­zeu­gen­de Far­mer, Groß­händ­ler sowie Genos­sen­schaf­ten. Ins­be­son­de­re im Weißwein-Bereich ent­ste­hen hier jedes Jahr neue Wein­gü­ter, die sich größ­ten­teils aus Genos­sen­schaf­ten her­aus­lö­sen oder aber kom­plett neu gegrün­det wer­den.