Entgegen früheren Behauptungen ist das VDP Weingut Schloss Staufenberg in Durbach nun doch verkauft worden. Der Erwerber ist kein Unbekannter: Georg Prinz zur Lippe, Besitzer von Schloss Proschwitz in Sachsen. Er hat das Schloss sowie 23 Hektar Weinberge in der Ortenau von der Markgräflich Badischen Weingutsverwaltung übernommen. Die genaue Kaufsumme ist unbekannt. Die Wein-Immobilie war von einem Makler für 15 Millionen Euro angeboten worden. Vor zwei Jahren hatte Bernhard Markgraf von Baden bereits 60 Hektar Rebfläche am Bodensee gerodet, weil der Weinbau sich seinen Aussagen zu Folge finanziell nicht mehr lohne. Allerdings hatte er beteuert, das Schloss Staufenberg, seinen zweiten Standort, erhalten zu wollen. Nun hat er es sich offenbar anders überlegt. Künftig will er sich auf sein Joint Venture mit Rotkäppchen-Mumm in Freyburg konzentrieren, wo er mit dem Markgräflich Badischen Weinhaus bis zu 3,5 Millionen Flaschen Supermarktware produziert. Das geschrumpfte VDP-Weingut in Salem bleibt jedoch erhalten. Prinz zur Lippe hingegen will Schloss Staufenberg erhalten und als Qualitätsweingut ausbauen. Die nächste Generation steht mit Prinz Georg-Moritz bereits bereit.



















































