Rotwein kann man auch solo trinken

Mit einem edlen Rotwein den Feierabend genießen: Wie man dem Lockdown am besten entkommt...

Kon­takt­be­schrän­kun­gen, Sperr­stun­de, Mas­ken­pflicht in der Öffent­lich­keit … zur Zeit ist alles anders als gewohnt. Was liegt also näher, als es sich an den lan­gen Herbst- und Win­ter­aben­den zu Hau­se gemüt­lich zu machen? Beim TV-Abend auf der Couch oder mit einem Buch vor dem Kamin lässt sich der Fei­er­abend auch ohne den gelieb­ten Schwatz mit Freun­den in der Knei­pe an der Ecke ent­spannt zu ver­brin­gen. Ein guter Rot­wein ist nicht nur der per­fek­te Beglei­ter zu einem lecke­ren Mahl. Ken­ner wis­sen, dass man Rot­wein auch solo genies­sen kann.

Welcher Rotwein zu welchem Anlass?

Das ist eine Fra­ge, die gele­gent­lich kon­tro­vers dis­ku­tiert wird. In den letz­ten Jah­ren sind die meis­ten Rot­wein­freun­de in die­sem Punkt jedoch wesent­lich loya­ler gewor­den. In bes­se­ren Restau­rants berät ein Som­me­lier bezie­hungs­wei­se eine Som­me­liè­re die Gäs­te bei der Aus­wahl des Weins. Sie ken­nen die ver­schie­de­nen Sor­ten und Jahr­gän­ge genau und wis­sen, wel­cher Rot- oder Weiß­wein das gewähl­te Gericht am bes­ten beglei­tet. Doch nicht jeder Wein­lieb­ha­ber war­tet bis zum nächs­ten Restau­rant­be­such, son­dern möch­te auch zu Hau­se ein Glas guten Weins genie­ßen – oder auch zwei. Ande­re gön­nen sich ein Glas Wein, wenn sie sich mit einer Zigar­re oder einer Pfei­fe zurück­zie­hen. Pas­sen­de Taba­ke, hoch­wer­ti­ge Zigar­ren und Pfei­fen gibt es bei tra­di­ti­ons­be­wuss­ten Händ­lern wie zum Bei­spiel Pfei­fen Huber.

Auf die Weintemperatur kommt es an

Damit das Aro­ma eines Rot­weins rich­tig zur Gel­tung kommt, muss er die rich­ti­ge Tem­pe­ra­tur haben. Prin­zi­pi­ell liegt die Wein­tem­pe­ra­tur bei Rot­wei­nen höher als bei wei­ßen Wei­nen. Wel­che Tem­pe­ra­tur opti­mal ist, hängt im Wesent­li­chen von Art und Alter des Rot­weins ab. Fol­gen­de Anga­ben gel­ten als Richt­wer­te. Hier eini­ge Emp­feh­lun­gen für die opti­ma­le Tem­pe­ra­tur von Rot­wei­nen:

Jun­ger Rot­wein, zum Bei­spiel Spät­bur­gun­der, Lem­ber­ger, Bar­do­li­no: 16 °C

Mit­tel­kräf­ti­ger Rot­wein, etwa Bor­deaux, Chi­an­ti, Nero d’Avola: 17 °C

Schwe­rer Rot­wein, etwa Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no, Shiraz, Pri­mi­tivo: über 18 °C

Letzt­end­lich muss aber jeder Wein­lieb­ha­ber selbst her­aus­fin­den, bei wel­cher Tem­pe­ra­tur ihm der Wein am bes­ten mun­det. Ob die Wein­tem­pe­ra­tur opti­mal ist, kön­nen Sie durch einen Geschmacks­test leicht her­aus­fin­den. Bei­spiels­wei­se ent­fal­tet ein schwe­rer tanin­rei­cher Rot­wein, wie zum Bei­spiel ein Baro­lo, erst bei 18 °C sein vol­les Aro­ma (die Lager­tem­pe­ra­tur soll­te jedoch deut­lich nied­ri­ger als die Trink­tem­pe­ra­tur sein).

Neue Rotweine entdecken – ein spannendes Abenteuer

Die meis­ten Wein­freun­de haben ihre Lieb­lings­sor­te. Es lohnt sich jedoch, hin und wie­der etwas Neu­es aus­zu­pro­bie­ren. In den letz­ten Jahr­zehn­ten hat sich in der Win­zer­welt sehr viel getan. Vie­le jün­ge­re Win­zer haben die Büh­ne betre­ten. Nicht alles, was sie von den Älte­ren über­nom­men haben, wol­len sie in glei­cher Wei­se fort­set­zen. Die Ergeb­nis­se ihrer Expe­ri­men­tier­lust ver­set­zen selbst gestan­de­ne Wein­ken­ner oft in Erstau­nen. Wer sich über neue, inter­es­san­te Wei­ne infor­mie­ren möch­te, hat ver­schie­de­ne Optio­nen. Spe­zia­li­sier­te Händ­ler bie­ten ihren Kun­den die Mög­lich­keit, inter­es­san­te Sor­ten vor dem Kauf zu ver­kos­ten. Aber auch in Zeit­schrif­ten oder auf Mes­sen fin­den Wein­lieb­ha­ber inter­es­san­te Anre­gun­gen.

 

 

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