Rotwein aus der ganzen Welt: Finden und online bestellen

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Über die Hälfte allen Weins, der auf der Welt produziert wird, ist rot. Und immer mehr Menschen trinken ihn. Das Wichtigste beim Kauf: auf Qualität, Service und Vielfalt achten.

Wie bei vie­len Din­gen, die es auf der Welt gibt, ist auch der Rot­wein sagen­um­wo­ben. Den­noch gibt es Hin­wei­se dar­auf, seit wann es ihn gibt. Begibt man sich auf die Rei­se und steu­ert Damas­kus an, erhält man die Mög­lich­keit, eine Press­an­la­ge zu bewun­dern, die beacht­li­che 8.000 Jah­re alt ist. Wei­te­re Rot­wein­spu­ren las­sen sich im Iran und in Meso­po­ta­mi­en fin­den, deren Ursprung auf das 5. Jahr­tau­send vor Chris­tus datiert wer­den.

Es gibt auch frü­her bekann­te Per­sön­lich­kei­ten, die auf die Kraft des Rot­wei­nes setz­ten. Bereits 400 Jah­re vor Chris­tus war es Hip­po­kra­tes, der die hei­len­de Wir­kung des roten Saf­tes ent­deck­te und ihn bei Stö­run­gen des Herz-Kreislauf-Systems emp­fahl. Als Heil­mit­tel wur­de Rot­wein auch schon in der Anti­ke benutzt, wenn­gleich er schon damals auch als Genuss­mit­tel beliebt war.

Die Urspünge des Rotweins und seine Verbreitung in der Welt

Wenn Rot­wein 8000 Jah­re brauch­te, um sich auf das heu­ti­ge Niveau zu kata­pul­tie­ren, müs­sen vie­le Men­schen dar­an betei­ligt gewe­sen sein. Und tat­säch­lich ver­brei­te­ten sich rote Reben über Per­si­en nach Grie­chen­land, von wo aus See­fah­rer sie in ande­re Län­der Euro­pas hin­aus­tru­gen. Es waren die Römer, die im Zuge ihrer Kolo­ni­sa­tio­nen den Rot­wein auch an die Mosel und den Rhein brach­ten.

An Mosel und Rhein ist Rot­wein noch heu­te eines der Mar­ken­zei­chen, auch für die Land­schaf­ten, die er prägt. Man kann dar­über spe­ku­lie­ren, ob es die Asso­zia­ti­on mit dem Süden und der Son­ne ist, die Rot­wein spe­zi­ell in Deutsch­land so beliebt macht. Oder ob es doch am Geschmack und der Viel­falt liegt. Wahr­schein­lich liegt die Wahr­heit irgend­wo in der Mit­te.

Frankreich – die Wiege großer Rotweine

Frank­reich gehört zu den bekann­tes­ten Wein­na­tio­nen der Welt. Die Fran­zo­sen waren die ers­ten, die aner­kannt gro­ße Rot­wei­ne erzeug­ten. Auch was den Wein­kon­sum angeht, sind die Fran­zo­sen immer noch Spit­ze. Zur Wahr­heit gehört aber auch, dass vie­le ande­re Län­der sich im Lau­fe der Zeit her­vor­ra­gend ent­wi­ckelt haben und aus­ge­zeich­ne­te Wei­ne anbau­en.

Was fran­zö­si­schen Wein in ers­ter Linie aus­zeich­net, sind (neben sei­nem Geschmack, ver­steht sich) die stren­gen Qua­li­täts­an­for­de­run­gen, die in Frank­reich gel­ten. Es gibt wohl kein Land auf der Welt, das so vor­bild­li­che Geset­ze hat, die so gut kon­trol­liert wer­den wie in Frank­reich, wenn es um die Sicher­stel­lung der Qua­li­täts­an­for­de­run­gen geht. Stel­len Sie sich die Abstu­fun­gen wie eine Pyra­mi­de vor, auf deren Spit­ze die AOC-Weine ste­hen. Jeder Rot­wein, den Sie trin­ken, wur­de also zunächst genau geprüft, bevor er in den Han­del kam. Ande­re Län­der haben von den Fran­zo­sen gelernt und eben­falls Qua­li­täts­prü­fun­gen ein­ge­führt, die auch deren Wei­ne deut­lich ver­bes­sern konn­ten.

Italienischer Rotwein: vielfältig und köstlich

Auch in Ita­li­en kommt nur in die Fla­sche, was zunächst aus­gie­big geprüft wur­de. 2018 gab es in Ita­li­en 74 soge­nann­te DOCG-Weine, also Wei­ne, die eine kon­trol­lier­te und garan­tier­te Her­kunfts­be­zeich­nung besit­zen. Wei­ne mit kon­trol­lier­ter Her­kunfts­be­zeich­nung, soge­nann­te DOC-Weine, gab es 334 ver­schie­de­ne. Und 118 Wei­ne wer­den als IGT-Weine bezeich­net, was nichts ande­res als Land­wein bedeu­tet.

In Ita­li­en gibt es unzäh­li­ge Wein­an­bau­ge­bie­te, die bis nach Sizi­li­en rei­chen. Eine beson­de­re Regi­on ist die Emilia-Romagna, die auch für ihren köst­li­chen Par­ma­schin­ken berühmt ist. Fast noch bekann­ter ist der Käse Par­me­san, der eben­falls aus der Regi­on Emilia-Romagna stammt. Zwar gibt es in Ita­li­en ande­re Gebie­te, die bekann­ter für ihren Wein­an­bau und weni­ger für ihre kuli­na­ri­schen Errun­gen­schaf­ten sind. Doch die Regi­on Emilia-Romagna stellt den Lam­brusco her, den leicht schäu­men­den Rot­wein, der sich inter­na­tio­nal einen blei­ben­den Namen gemacht hat.

Rotweine gibt es auch dort, wo man sie eher nicht vermutet

Da die Römer den Wein nach Frank­reich und in ande­re Gegen­den Euro­pas brach­ten, liegt es nahe, dass er dort auch zum Teil geblie­ben ist. Frag­los sind Län­der wie Ita­li­en, Spa­ni­en und natür­lich Frank­reich die Län­der, die man am ehes­ten mit Rot­wein und Weiß­wein in Ver­bin­dung bringt. Doch ande­re Län­der müs­sen sich nicht ver­ste­cken.

Aus­tra­li­en zum Bei­spiel hat zwar kei­ne sehr lan­ge Wein­ge­schich­te. Die ers­ten Reben wur­den erst im 18. Jahr­hun­dert gepflanzt. Aber sei­­­tdem haben aus­tra­li­sche Rot­wei­ne einen welt­wei­ten Sie­ges­zug ange­tre­ten, den sie bis heu­te nicht ver­las­sen haben. Für Ken­ner ist Rot­wein aus Aus­tra­li­en schon lan­ge kein Geheim­tipp mehr, son­dern oft sogar erste­­­ Wahl.

Schau­en wir uns doch ein­mal kurz an, wo über­all auf der Welt Wein ange­baut wird. Selbst­ver­ständ­lich ist die­se Lis­te nicht voll­stän­dig, denn alle Wein­län­der und -regio­nen auf­zu­zäh­len, wür­de den Rah­men spren­gen. Den­noch hier ein paar Wein­län­der, die sich einen Namen gemacht haben:

  • Ita­li­en
  • Marok­ko
  • Ungarn
  • Ver­ei­nig­tes König­reich
  • Tür­kei
  • Grie­chen­land
  • Argen­ti­ni­en
  • Por­tu­gal
  • Mol­da­wi­en
  • Deutsch­land
  • Spa­ni­en
  • Chi­le
  • Peru
  • Russ­land
  • Schweiz
  • Rumä­ni­en
  • Tsche­chi­en
  • Slo­wa­kei

Und? Sind Län­der genannt wor­den, die Sie eher nicht als Wein­län­der aus­ge­macht haben? Trös­ten Sie sich: Sie sind in bes­ter Gesell­schaft. Bei eini­gen Län­dern rei­ben sich auch Ken­ner die Augen, weil sie die­se gar nicht „auf dem Zet­tel“ hat­ten.

Bei Rot­wein lohnt es sich, ein wenig zu expe­ri­men­tie­ren. Denn jedes Land hat sei­ne eige­nen Reb­sor­ten und sei­ne eige­nen Anbau­ge­bie­te, und jedes Land hat es im Lau­fe der Zeit geschafft, Rot­wei­ne anzu­bau­en, die eine ganz eige­ne Note haben.

Rotwein online kaufen

Wenn Sie Rot­wein online kau­fen wol­len, soll­ten sie beson­ders auf die Viel­falt ach­ten. Ein gut auf­ge­stell­ter Shop bie­tet Wei­ne aus vie­len ver­schie­de­nen Län­dern an und kann ihnen genau beschrei­ben, wie sie schme­cken.

Zudem ist Bera­tung das A & O des Wein­kaufs. Denn bei der Viel­falt der Wei­ne ist es nicht immer ein­fach, den pas­sen­den für sich zu fin­den. Ein tro­cke­ner Rot­wein ist eben nicht nur ein tro­cke­ner Rot­wein, die Unter­schie­de sind fein, und daher ist Bera­tung bei Wei­nen, die Sie bis­her noch nicht getrun­ken haben, von enor­mer Bedeu­tung.

Wo Bera­tung statt­fin­det, gibt es natur­ge­mäß auch Ser­vice bzw. Sup­port. Wich­tig ist hier, Ansprech­part­ner zu errei­chen, die bei der Bera­tung behilf­lich sind.

Und dann ist da ja noch der Bestell­vor­gang. Der soll­te ein­fach und schnell durch­ge­führt wer­den kön­nen, ohne lan­ge zu suchen und zu rät­seln. Mit Abstand am wich­tigs­ten aber sind die Rot­wei­ne selbst. Deren Qua­li­tät muss nach­voll­zieh­bar sein.Wenn Sie die­se Punk­te beden­ken, steht dem Online-Kauf von Rot­wein aus der gan­zen Welt nichts mehr im Wege.

 

 

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