Tipps für Weinkenner

Rosé: Ein perfekter Sommerbegleiter

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Sommer ist Rosé-Zeit. Ein gut gekühlter, fruchtiger Rosé passt hervorragend zu Pizza & Pasta, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten, mediterranen Vorspeisen.

Es ist Som­mer, die Queck­sil­ber­säu­le steigt, der Durst auch. Ein Gläs­chen Wein auf dem Bal­kon oder der Veran­da bie­tet eine will­kom­me­ne Erfri­schung. Aber kein schwe­rer Rot­wein bit­te. Etwas Leich­tes, Zar­tes muss her – mög­lichst ohne auf einen rei­chen, vol­len Geschmack zu ver­zich­ten. Doch wel­cher Wein ver­eint die voll­mun­di­ge Note eines guten Rot­weins mit der fruch­ti­gen Fri­sche des Weiß­weins? Die Ant­wort ist ein­fach: ein Rosé.

Ein Rosé ist immer ein Hingucker

Auch bei einer fei­nen Tisch­ge­sell­schaft macht sich ein Rosé gut. Sein Farb­spek­trum reicht von hel­lem Oran­ge über Lachs­far­ben bis Kirsch­rot und ist auf der gedeck­ten Tafel ein Hin­gu­cker. Kein Wun­der also, dass sich sein Markt­an­teil hier­zu­lan­de in den letz­ten Jah­ren auf zehn Pro­zent stei­gern konn­te. Selbst Wein­ken­ner, die sich frü­her nur abfäl­lig über den rosa­far­be­nen Wein äußer­ten, müs­sen ein­ge­ste­hen, dass die Qua­li­tät gehö­rig ange­zo­gen hat. Win­zer haben ihre Wein­ber­ge gezielt auf die Her­stel­lung von Rosé aus­ge­rich­tet und pro­du­zie­ren mitt­ler­wei­le auch die­sen „Zwit­ter­wein“ auf Spit­zen­ni­veau.

Den bes­ten Rosé gibt es nicht. Zu vie­le ver­schie­de­ne Her­stel­lungs­ver­fah­ren kon­kur­rie­ren mit­ein­an­der, zu unter­schied­li­che Trau­ben­sor­ten wer­den ver­wen­det, zu zahl­reich sind die Anbau­ge­bie­te, aus denen die Trau­ben für Rosé-Weine kom­men.  All die­se Fak­to­ren zusam­men prä­gen den Geschmack des Weins und las­sen ihn in den ver­schie­dens­ten Far­ben schil­lern.

Nur eins geht gar nicht: Der Ver­schnitt von Rot- und Weiß­wein. Die fran­zö­si­schen Wein­bau­ern haben einen ent­spre­chen­den Vor­schlag der EU erfolg­reich abge­wehrt. Auch wenn sich der Irr­glau­be hart­nä­ckig hält, dass der Trop­fen genau so zu sei­ner hell­ro­ten Far­be kommt – es stimmt nicht.

Rosé entsteht immer aus roten Trauben

Rosé ent­steht immer aus roten Trau­ben, die wie Weiß­wein vini­fi­ziert wer­den: Sie  wer­den ent­rappt, die Bee­ren gemah­len (auf­ge­knackt), ein paar Stun­den auf der Mai­sche ste­hen gelas­sen, sodass die Far­be aus den Scha­len in den Most über­ge­hen kann, dann von den Scha­len getrennt und der hell­ro­te Most allein ver­go­ren. Die Län­ge der Mai­sche­s­tand­zeit bestimmt den Grad der Rot­fär­bung. Es gibt aber auch ande­re Metho­den. Bei der soge­nann­ten Saignée-Methode ist der Rosé eine Art Bei­pro­dukt der Rot­wein­er­zeu­gung. Dabei wird ein Teil der Maische­f­lüs­sig­keit (etwa zehn Pro­zent) nach ein paar Stun­den Stand­zeit abge­zo­gen und sepa­rat ver­go­ren. Die­se Metho­de dient eigent­lich dazu, Rot­wei­ne kon­zen­trier­ter zu machen. Der Rosé fällt dabei als Neben­pro­dukt ab.

Wer Rosé hört, denkt an Frank­reich. Zu Recht, denn die bes­ten Rosé-Weine ent­stam­men den Regio­nen Côtes du Rhô­ne und Côtes de Pro­vence. Mitt­ler­wei­le gibt es aber feins­te Roséwei­ne auch aus Deutsch­land, Öster­reich und Spa­ni­en. Wel­cher Wein wann am bes­ten schmeckt, erklärt anschau­lich der sai­so­na­le Kauf­be­ra­ter von Gale­ria Kauf­hof. Auf jeden Fall passt ein Rosé passt her­vor­ra­gend zu Piz­za & Pas­ta, Geflü­gel, Fisch und Mee­res­früch­ten, medi­ter­ra­nen Vor­spei­sen. Bei einem mehr­gän­gi­gen Menü ist ein Rosé also der per­fek­te Ein­stieg – ger­ne auch mous­sie­rend.

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