Risikomanagement für Winzer?

Rotweintraube

In Form eines beson­ders hei­ßen und lan­gen Som­mers mit weni­gen Regen­ta­gen brach­te der Kli­ma­wan­del im ver­gan­ge­nen Jahr für vie­le Win­zer einen wah­ren Ern­te­se­gen. Doch nicht alle Wein­bau­er konn­ten sich über da Wet­ter freu­en, man­cher­orts mach­te die Tro­cken­pe­ri­ode eher zu schaf­fen und sorg­te für gerin­ge­re Erträ­ge. Hin­zu kom­men momen­tan immer wie­der Boden­frost und ande­re Schwie­rig­kei­ten. Der Wein­bau­ver­band Würt­tem­berg (WVW) for­dert des­halb ein Risi­ko­ma­nage­ment für Win­zer.

Neue Ver­si­che­rungs­lö­sun­gen für Win­zer

„Wir haben nicht nur Frost, son­dern auch ver­mehrt Hagel und Stark­re­gen durch den Kli­ma­wan­del, star­ke Stür­me und Tro­cken­heit”, sag­te Ver­bands­prä­si­dent Her­mann Hohl der Deut­schen Presse-Agentur ver­gan­ge­ne Woche dazu. Er geht sprach sich außer­dem für neue Ver­si­che­rungs­lö­sun­gen aus: „Die Land­wirt­schaft und der Wein­bau wol­len nicht stän­dig, wenn mal ein grö­ße­rer Scha­den auf­tritt, als Bitt­stel­ler auf­tre­ten.”

Um die Finan­zie­rung einer Ver­si­che­rung auf die Bei­ne zu stel­len, schlug Hohl eine Bezu­schus­sung durch Län­der und Bund vor. Auch der WVW kön­ne einen Bei­trag über die Zah­lung von Prä­mi­en leis­ten.

 

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