Richard Grosche und Mathieu Kauffmann zum Karthäuserhof

Albert P. Beh­ler, Inha­ber des renom­mier­ten Ruwer-Weinguts Kart­häu­ser­hof, hat schnell gehan­delt: Er hat kurz­fris­tig Richard Gro­sche und Mathieu Kauffmann als Geschäfts­füh­rer bzw. Tech­ni­schen Direk­tor an die Mosel geholt. Das Duo hat­te in den letz­ten fünf Jah­ren die Wein­pro­duk­ti­on des VDP-Weinguts Reichs­rat von Buhl in Dei­des­heim qua­li­ta­tiv neu aus­ge­rich­tet und in die Erfolgs­spur zurück­ge­bracht. Letz­ten Som­mer bzw. letz­ten Herbst hat­ten die bei­den wegen unter­schied­li­cher Auf­fas­sun­gen mit den Eigen­tü­mern das Pfäl­zer Wein­gut ver­las­sen müs­sen.

Der Anruf von Beh­ler, der in New York lebt und den Kart­häu­ser­hof 2012 von sei­nem Cou­sin Chris­toph Tyrell über­nom­men hat­ten, kam über­ra­schend. Der Prä­si­dent der Para­mount Real Esta­te Group (und frü­he­re Auf­sichts­rats­chef von Thys­sen Rhein­stahl) ver­spricht sich von Gro­sche und Kauffmann eine Schär­fung des Pro­fils der Karthäuserhof-Rieslinge, die mit ihrer puris­ti­schen, grad­li­ni­gen Sti­lis­tik Welt­ruf genies­sen. Gro­sche hat sei­nen neu­en Job am 1. Febru­ar ange­tre­ten, Kauffmann wird im Früh­jahr hin­zu­sto­ßen. Sein Sekt­pro­jekt mit VDP-Präsident Stef­fen Christ­mann wird er wei­ter ver­fol­gen, eben­falls sein Hei­mat­pro­jekt im süd­li­chen Elsass. Julia Lüb­cke, die bis­he­ri­ge Geschäfts­füh­re­rin, hat den Kart­häu­ser­hof mit unbe­kann­tem Ziel ver­las­sen.

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