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Streit um Hubschrauber-Spritzungen

Die Main­zer Weinbau-Ministerin Ulri­ke Höf­ken (Bünd­nis 90/Die Grü­nen) hat die Kri­tik von Peter Ble­ser (CDU) an der restrik­ti­ven Geneh­mi­gungs­pra­xis für Hubschrauber-Spritzungen im Steil­la­gen­wein­bau in Rheinland-Pfalz zurück­ge­wie­sen. Der Staats­se­kre­tär in Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Ver­brau­cher­schutz hat­te die Auf­la­ge des Lan­des Rheinland-Pfalz bemän­gelt, wonach Win­zer­be­trie­be, die ihre Wein­berg­s­hän­ge vom Hub­schrau­ber aus mit Fun­gi­zi­den besprü­hen las­sen, bei ver­kürz­ten Abstän­den zu Wohn­ge­bäu­den und Gewäs­sern die schrift­li­che Zustim­mung der Betrof­fe­nen ein­ho­len müs­sen. Der Abstand zur Wohn­be­bau­ung muß nor­ma­ler­wei­se 20 Meter betra­gen.

Ble­ser hat­te argu­men­tiert, dass auch gerin­ge­re Abstän­de kei­ne Gefähr­dung dar­stel­len. Eine schrift­li­che Zustim­mung sei daher nicht not­wen­dig.

„Es muss sicher­ge­stellt sein, dass die Wohn­be­bau­ung nicht vom Spritz­ne­bel getrof­fen wird, und die Anwoh­ner nicht gefähr­det wer­den“, stell­te Höf­ken klar. Auf­grund der Abdrift beim Hub­schrau­ber­ein­satz sei­en 20 Meter Abstand zur Wohn­be­bau­ung das Mini­mum.

Ble­ser ver­tritt als Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter den Wahl­kreis Mosel/Rhein-Hunsrück in Ber­lin. Der gelern­te Land­wirt war bis zu sei­ner Beru­fung zum Staats­se­kre­tär im Febru­ar 2011 (als Nach­fol­ge­rin von Julia Klöck­ner, die als Oppo­si­ti­ons­füh­re­rin nach Mainz wech­sel­te) unter ande­rem Vor­sit­zen­der des Auf­sichts­ra­tes der Raiff­ei­sen Waren-Zentrale Rhein-Main, die der wich­tigs­te länd­li­che Lie­fe­rant für Agrar­che­mi­ka­li­en in der Regi­on ist.

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