Prosecco DOC blieb auch 2025 die weltweite Nummer eins unter den italienischen Schaumweinen. Die Produktionsmenge betrug knapp 607 Millionen Flaschen. Damit konnten die Prosecco DOC-Produzenten die Rekordmarke von 2024 noch einmal übertreffen. Rechnet man die 60 Millionen Flaschen Prosecco DOC Rosé dazu, kommt man sogar auf 667 Millionen Flaschen, was einem Wachstum von 1,1 % entspricht. Angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds ist das ein achtbares Ergebnis.
Der Einfluss von Prosecco DOC auf den internationalen Markt
Trotz seiner Zollpolitik sind die USA der wichtigste Absatzmarkt für Prosecco geblieben. Die Amerikaner haben sogar um 8 % zugelegt. Deutschland steht hinter Großbritannien und Frankreich auf Platz 4 der Absatzmärkte. Auch andere Märkte – sowohl etablierte als auch aufstrebende – zeigen positive Tendenzen, wie beispielsweise Griechenland und Mexiko. „Die Zahlen zeigen, wie widerstandsfähig unsere Herkunftsbezeichnung in einem wirtschaftlich schwierigen Jahr war“, sagt Giancarlo Guidolin, Präsident des Konsortiums Prosecco DOC. Der Markterfolg hat das Schutzkonsortium bewogen, offizieller Schaumwein-Partner der Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 zu werden.
Das Anbaugebiet der Glera-Traube, aus der der Prosecco DOC erzeugt wird, umfasst über 23.000 Hektar. Es liegt größtenteils in Venetien um die Stadt Treviso, zieht sich aber bis weit nach Friaul Julisch-Venetien hinein. Zu dem Anbaugebiet des Prosecco DOC kommen noch einmal 6500 Hektar Reben für die Produktion des Prosecco Superiore DOCG hinzu, die im historischen Kerngebiet der Glera-Trauben liegen (Valdobbiadene und Conegliano). Dort wurden im Jahren 2025 über 97 Millionen Flaschen Prosecco Superiore erzeugt und verkauft. Das entspricht einem Absatzplus von 8 % gegenüber dem Vorjahr. Der Prosecco Superiore DOCG hat ein eigenes Schutzkonsortium und betreibt eine eigene Politik.






































































