Italiens beste Weine – anders als geglaubt

Annuario Luca Maroni
In einer Beilage der Mailänder Finanzzeitung Milano Finanza wurden die Bewertungen der vier wichtigsten italienischen Weinführer zusammengefasst und ein Ranking der höchst benoteten Weine erstellt. An der Spitze steht – zur Überraschung aller – ein Wein aus Kampanien. Er hat sowohl im Gambero Rosso als auch im L’Espresso, im Veronelli und bei Luca Maroni die Höchstwertung erhalten.

Wenn es nach den ita­lie­ni­schen Wein­ex­per­ten gin­ge, müss­te der bes­te ita­lie­ni­sche Rot­wein aus Kam­pa­ni­en kom­men. Die Kel­le­rei heißt Mastro­ber­ar­di­no, und der Wein, der den Ver­kos­tungs­ex­per­ten der vier gro­ßen Wein­füh­rer des Lan­des am bes­ten schmeckt, ist eine Tau­ra­si Riser­va des Jahr­gangs 2004. Der Wein ist erst vor weni­gen Mona­ten auf den Markt gekom­men und kos­tet etwa 29 Euro pro Fla­sche – ein Schnäpp­chen­preis, wenn es sich wirk­lich um den bes­ten Roten Ita­li­ens han­delt.

Lei­der ist der Wein in Deutsch­land schlecht ver­tre­ten, was aber nicht dar­an liegt, dass er schon aus­ver­kauft wäre, weil alle ihn plötz­lich haben wol­len. Das Gegen­teil ist der Fall: Weder der Wein noch die Bot­schaft, die mit ihm ver­bun­den ist, sind hier­zu­lan­de ange­kom­men. Nach den Lis­ten der Impor­teu­re sind die Jahr­gän­ge 1999 und 2001 noch im Ange­bot. Bei einer der­art zöger­li­chen Nach­fra­ge kauft nie­mand den 2004er, bevor die Vor­gän­ger­jahr­gän­ge nicht aus­ge­trun­ken sind.

Die Zurück­hal­tung der Kon­su­men­ten hat aller­dings ihre Grün­de. Nach­dem Mastro­be­ra­di­no in den 80er Jah­ren in Deutsch­land und in der Schweiz einen Ruf wie Antin­o­ri und Bion­di San­ti zusam­men besaß, wur­de es in den 90ern plötz­lich still um das his­to­ri­sche Fami­li­en­un­ter­neh­men. Ein Teil der Fami­lie stieg aus dem Unter­neh­men aus und grün­de­te eine neue Kel­le­rei, nicht ohne Trau­ben­lie­fe­ran­ten mit­zu­neh­men und ihren Anteil am (damals) rela­tiv gerin­gen Wein­berg­be­sitz für sich zu bean­spru­chen. Die Qua­li­tät sta­gnier­te. Mastro­ber­ar­di­no ver­lor an Boden, geriet ins Hin­ter­tref­fen.

Seit eini­gen Jah­ren ist die neue Genera­ti­on am Hebel: Pie­ro Mastro­ber­ar­di­no, 44 Jah­re alt, Pro­fes­sor für Wirt­schaft an der Uni­ver­si­tät Fog­gia, ver­ant­wor­tet die Pro­duk­ti­on von 2,3 Mil­lio­nen Fla­schen Wein jähr­lich und herrscht über (mitt­ler­wei­le wie­der) 200 Hekt­ar Wein­ber­ge. Die Qua­li­tät stimmt wie­der, der Markt wird lang­sam, aber bestän­dig neu auf­ge­rollt.

Von der prä­mier­ten 2004 Tau­ra­si Riser­va Radi­ci wur­de gera­de mal 10 000 Fla­schen abge­füllt – eigent­lich nicht viel, um die gan­ze Welt damit zu beglü­cken. Doch der Wein ist nicht mas­sen­kom­pa­ti­bel. Er trinkt sich nicht wie ein scho­ko­la­di­ger Mer­lot oder ein süßer Pinot. Die Frucht ist ledern, schmeckt mehr nach Back­pflau­men als nach fri­scher Kir­sche oder Brom­bee­re, das Tan­nin ist hart (trotz teil­wei­sen Aus­baus im Bar­ri­que), eine spür­ba­re Säu­re durch­zieht den Wein. Ein Wein für Ken­ner eher, die wis­sen, wo Kam­pa­ni­en liegt und denen klar ist, dass die Aglianico-Traube im Irpi­ni­schen Hoch­land kei­ne nor­ma­len süd­ita­lie­ni­schen Bedin­gun­gen vor­fin­det: auf 500 Metern Höhe auf vul­ka­ni­schem Sand- und Lehm­bö­den wach­send unter kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen, die afri­ka­nisch hei­ße Som­mer und eis­kal­te Win­ter ein­schlie­ßen. Erst Ende Oktober/Anfang Novem­ber ist die Sor­te lese­reif.

Cover I Vini Di Veronelli 2011Über­ra­schend ist aller­dings nicht nur die gute Plat­zie­rung des Mastroberardino-Weins. Noch über­ra­schen­der ist das Feh­len zahl­rei­cher gro­ßer Baro­lo, Bru­nel­lo und Ama­ro­ne in dem Ran­king. Es zeigt, dass die Wein­füh­rer wenig Mut besit­zen, die Lis­te der­je­ni­gen Wei­ne, die ein Abon­ne­ment auf Spit­zen­be­wer­tun­gen zu genie­ßen schei­nen, um ein paar berühm­te Namen zu erleich­tern (z.B. Mon­tia­no).

Gleich­zei­tig fällt das Bemü­hen auf, einen gewis­sen Regi­ons­pro­porz ein­zu­hal­ten. Um die Qua­li­täts­an­stren­gun­gen in mög­lichst jeder ita­lie­ni­schen Regi­on gebüh­rend zu wür­di­gen, wird in den „klei­nen“ Regio­nen beson­ders groß­zü­gig mit Punk­ten, Ster­nen, Glä­sern oder ande­ren Bewer­tungs­sym­bo­len umge­gan­gen. Und da im Reich der Blin­den der Ein­äu­gi­ge König ist, ran­gie­ren die Top­wei­ne der Basi­li­ka­ta und Apu­li­ens am Ende höher als die Top­wei­ne des Pie­mont (Gia­co­sas Baro­lo aus­ge­nom­men).

Cover Gambero Rosso 2011Auf­fäl­lig ist auch, dass Neu­an­kömm­lin­ge, auch wenn sie erst weni­ge Jahr­gän­ge vini­fi­ziert haben (z.B. Zymè, Gian­fran­co Fino), offen­bar immer von allen Füh­rern gleich­zei­tig „ent­deckt“ wer­den. Kein Kri­ti­ker will sich nach­sa­gen las­sen, einen wich­ti­gen Wein nicht recht­zei­tig erkannt zu haben. Aber wenn der Ama­ro­ne von Zymè, bei allem Respekt, auf Platz 12 lan­det, wo müss­ten dann die Ama­ro­ne von Dal For­no und Quin­tarel­li ste­hen?

Und wenn die Sangiovese-/Cabernet-/Merlot-Cuvée von Roc­ca di Fras­si­nel­lo von den Kri­ti­kern aller Füh­rer so hoch bewer­tet wird, dass sie am Ende auf Platz 6 lan­det, dann fragt man sich, war­um die­ser Wein nur 29,80 Euro kos­tet, wo Wein­lieb­ha­ber doch bereit sind, für den Mas­se­to auf Platz 10 min­des­tens 350 Euro hin­zu­blät­tern. Sind die Tes­ter geblen­det gewe­sen vom Namen Eric de Roth­schild, der hin­ter die­sem Wein steht? Oder sind sie vor dem mäch­ti­gen Ver­le­ger Pao­lo Pane­rai ein­ge­knickt, dem zwei­ten Gesell­schaf­ter die­ses Wein­guts, der enge Bezie­hun­gen zum Gam­be­ro Ros­so pflegt und in des­sen Publi­ka­ti­on Gen­tle­man (eine Bei­la­ge der Tages­zei­tung Mila­no Finan­za) die Super­clas­si­fi­ca erschie­nen war.

Schwer vor­stell­bar. Aber mit Logik ist kei­nem Ran­king bei­zu­kom­men, son­dern nur mit Arith­me­tik. Übri­gens: Zum Jah­res­en­de ist Danie­le Cer­nil­li, der Chef­re­dak­teur des Gam­be­ro Ros­so, zurück­ge­tre­ten.

Ranking der 100 besten Rotweine Italiens*

1. 2004 Tau­ra­si Radi­ci Riser­va, Mastro­ber­ar­di­no (Kam­pa­ni­en)
2. 2007 Bolg­he­ri Sas­si­ca­ia, Tenuta San Gui­do (Tos­ka­na)
3. 2008 Kur­ni, Oasi degli Ange­li (Mar­ken)
4. 2004 Baro­lo Le Roc­che del Fal­let­to Riser­va, Bru­no Gia­co­sa (Pie­mont)
5. 2007 Ornel­l­a­ia Bolg­he­ri Supe­rio­re, Tenuta dell’ Ornel­l­a­ia (Tos­ka­na)
6. 2008 Roc­ca di Fras­si­nel­lo, Roc­ca di Fras­si­nel­lo (Tos­ka­na)
7. 2007 Mon­te­pul­cia­no d’Abruzzo San Calis­to, Val­le Rea­le (Abruz­zen)
7. 2007 Sola­ia, Mar­che­si Antin­o­ri (Tos­ka­na)
8. 2008 Pri­mi­tivo di Man­duria Es, Gian­fran­co Fino (Apu­li­en)
9. 2007 Mas­se­to, Tenuta dell’Ornellaia (Tos­ka­na)
10. 2007 Aglia­ni­co del Vul­tu­re, Basi­lis­co (Basi­li­ka­ta)
11. 2006 I Sodi di San Nico­lo, Cas­tel­la­re (Tos­ka­na)
11. 2007 Sori Til­din, Gaja (Pie­mont)
11. 2008 Mon­tia­no, Fales­co (Lati­um)
11. 2004 Ama­ro­ne, Zymè (Vene­ti­en)
11. 2001 San­pe­tro­lo, Petro­lo (Tos­ka­na)
12. 2008 Mon­te­ve­tra­no, Mon­te­ve­tra­no (Kam­pa­ni­en)
13. 2008 Ter­ra di Lavoro, Galar­di (Kam­pa­ni­en)
14. 2006 Turri­ga, Argio­las (Sar­di­ni­en)
15. 2007 Camar­ti­na, Quer­cia­bel­la (Tos­ka­na)
15. 2007 Sori San Loren­zo, Gaja (Pie­mont)
15. 2007 Mon­te­pul­cia­no d’Abruzzo Toni, Catal­di Madon­na (Abruz­zen)
16. 2007 Bar­ba­res­co, Gaja (Pie­mont)
16. 2006 Baro­lo Can­nu­bi Boschis, Lucia­no San­dro­ne (Pie­mont)
16. 2008 Gala­tro­na, Petro­lo (Tos­ka­na)
17. 2006 Ama­ro­ne Clas­si­co Mon­te Sant’Urbano, Spe­ri (Vene­ti­en)
17. 2008 Faro, Parla­ri (Sizi­li­en)
17. 2007 Paleo Ros­so, Le Mac­chio­le (Tos­ka­na)
18. 2008 Har­mo­ni­um, Fir­ria­to (Sizi­li­en)
19. 2006 Ama­ro­ne, Cor­te Sant’Alda (Vene­ti­en)
19. 2005 Care­ma Eti­chet­ta Nera (Fer­ran­do) (Pie­mont)
19. 2007 Car­mi­gna­no Riserva,Piaggia (Tos­ka­na)
20. 2007 Acci­aio­lo, Cas­tel­lo d’Albola (Tos­ka­na)
20. 2006 Ama­ro­ne Clas­si­co, Alle­gri­ni (Vene­ti­en)
20. 2007 Gio­ia del Col­le Pri­mi­tivo 17, Pol­va­ne­ra (Apu­li­en)
20. 2007 Lupi­ca­ia, Cas­tel­lo del Ter­ric­cio (Tos­ka­na)
21. 2007 Bar­ba­res­co Asi­li, Bru­no Gia­co­sa (Pie­mont)
21. 2007 Camarcan­da, Gaja (Tos­ka­na)
21. 2007 Venero­so, Tenuta di Ghiz­za­no (Tos­ka­na)
22. 2004 Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no Ugo­la­ia, Lisi­ni (Tos­ka­na)
22. 2007 Cor­to­no Syrah Migli­a­ia, Ten­imen­ti Lui­gi d’Alessandro (Tos­ka­na)
22. 2007 Mon­te­pul­cia­no d’Abruzzo Maz­zamu­rel­lo, Tor­re dei Bea­ti (Abruz­zen)
22. 2007 San­giove­se di Roma­gna Supe­rio­re Michel­an­gio­lo Riser­va, Calon­ga (Emi­lia Roma­gna)
23. 2007 Aglia­ni­co del Tab­ur­no Riser­va Ter­ra di Rivol­ta, La Rivol­ta (Kam­pa­ni­en)
23. 2006 Baro­lo Sar­mas­sa, Mar­che­si di Baro­lo (Pie­mont)
23. 2004 Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no Riser­va Pog­gio all’Oro, Cas­tel­lo Ban­fi (Tos­ka­na)
23. 2007 Mon­te­pul­cia­no d’Abruzzo Corda­paz­za, Tor­re dei Bea­ti (Abruz­zen)
23. 2008 Guidalberto.Tenuta San Gui­do (Tos­ka­na)
24. 2007 Bar­be­ra d’Asti Supe­rio­re Alfiera,Marchesi Alfie­ri (Pie­mont)
24. 2007 Bolg­he­ri Supe­rio­re, Cas­tel­lo di Bolg­he­ri (Tos­ka­na)
24. 2007 Sapaio, Pode­re Sapaio (Tos­ka­na)
24. 2008 Caber­net Sau­vi­gnon, Tas­ca d’Almerita (Siiz­li­en)
24. 2007 Chi­an­ti clas­si­co Ran­cia, Fat­to­ria di Fel­si­na (Tos­ka­na)
24. 2008 Moli­se Ros­so Riser­va Don Lui­gi, Di Majo Noran­te (Moli­se)
25. 2007 Font­al­lo­ro, Fat­to­ria di Fel­si­na (Tos­ka­na)
25. 2004 Ghem­me Signo­re de Bayard, Vigne­ti di Can­talu­po (Pie­mont)
25. 2007 San­giove­se di Roma­gna Supe­rio­re Pru­no Riser­va, Drei Donè-La Palaz­za (Emi­lia Roma­gna)
25. 2007 Sfur­sat Cin­que Stel­le, Nino Negri (Lom­bar­dei)
26. 2006 Ama­ro­ne Clas­si­co Casa dei Bepi, Vivia­ni (Vene­ti­en)
26. 2007 Grat­ta­mac­co Ros­so, Grat­ta­mac­co (Tos­ka­na)
26. 2004 Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no Riser­va, Fuli­gni (Tos­ka­na)
26. 2006 La Poja, Alle­gri­ni (Vene­ti­en)
26. 2007 Tigna­nel­lo, Antin­o­ri (Tos­ka­na)
27. 2008 Baf­fo­ne­ro, Roc­ca di Fras­si­nel­lo (Tos­ka­na)
27. 2008 Saga­na, Cusuma­no (Sizi­li­en)
28. 2004 Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no Riser­va, Cana­lic­chio di Sopra (Tos­ka­na)
28. 2007 Due­ma­ni, Due­ma­ni (Tos­ka­na)
28. 2007 Messo­rio, Le Mac­chio­le (Tos­ka­na)
28. 2007 Sagran­ti­no di Mon­te­fal­co, Fales­co (Umbri­en)
29. 2007 Sagran­ti­no di Mon­te­fal­co, Per­ti­ca­ia (Umbri­en)
29. 2007 San­giove­se di Roma­gna Supe­rio­re Riser­va Petri­gno­ne, Tre Mon­ti (Emi­lia Roma­gna)
29. 2007 Tan­cre­di, Donn­a­fu­ga­ta (Sizi­li­en)
30. 2007 Bar­ba­res­co Basa­rin Vigna Gian Matè, Fratel­li Gia­co­sa (Pie­mont)
30. 2006 Cam­po alla Sug­he­ra, Cam­po alla Sug­he­ra (Tos­ka­na)
30. 2007 Cas­tel del Mon­te Aglia­ni­co Boc­ca di Lupo, Tor­ma­re­s­ca (Apu­li­en)
30. 2007 Chi­an­ti clas­si­co Riser­va Mon­te­gia­chi, Chi­an­ti Geo­gra­fi­co (Tos­ka­na)
30. 2005 Iskra, Mari­na Cve­tic (Abruz­zen)
30. 2007 Scrio, Le Mac­chio­le (Tos­ka­na)
31. 2007 Bar­be­ra d’Asti Supe­rio­re Niz­za Vigna dell’Angelo, La Barb­a­tel­la (Pie­mont)
31. 2006 Baro­lo Bus­sia, Fratel­li Gia­co­sa (Pie­mont)
31. 2006 Baro­lo Roc­che, Rena­to Rat­ti (Pie­mont)
31. 2007 Offi­da Ros­so Ludi, Vele­no­si (Mar­ken)
31. 2005 San Gior­gio, Lun­ga­rot­ti (Umbri­en)
31. 2007 San­giove­se di Roma­gna Supe­rio­re Riser­va Avi, San Patri­gna­no (Emi­lia Roma­gna)
32. 2006 Ama­ro­ne Clas­si­co, Aci­na­ti­co, Ste­fa­no Accor­di­ni (Vene­ti­en)
32. 2007 Bar­be­ra d’Asti Supe­rio­re Niz­za Acsè, Scrima­glio (Pie­mont)
32. 2008 Saia, Feu­do Mac­ca­ri (Sizi­li­en)
33. 2007 Avvol­to­re, Moris Farms (Tos­ka­na)
33. 2004 Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no Riser­va, Le Chi­u­se di Sot­to (Tos­ka­na)
33. 2008 Noà, Cusuma­no (Sizi­li­en)
33. 2007 Ros­so Faye, Pojer + Sand­ri (Tren­ti­no)
33. 2007 Sali­ce Salen­ti­no Riser­va Sel­va­ros­sa, Due Pal­me (Apu­li­en)
34. 2005 Ama­ro­ne clas­si­co Mon­te Ca’Bianca, Loren­zo Bega­li (Vene­ti­en)
34. 2006 Baro­lo Mari­on­di­no, Parus­so (Pie­mont)
35. 2006 Baro­lo Mar­ghe­ria, Fran­co Gabut­ti Boas­so (Pie­mont)
35. 2004 Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no Riser­va Vigna Paga­nel­li, Il Pog­gio­ne (Tos­ka­na)
35. 2007 Cai­aros­sa, Cai­aros­sa (Tos­ka­na)
35. 2007 Etna Ros­so, Cotta­ne­ro (Sizi­li­en)
35. 2007 Ger­io­ne, Feu­di del­la medu­sa (Sar­di­ni­en)
35. 2006 Ghi­aie del­la Fur­ba, Capezz­ana (Tos­ka­na)

*Quel­le: Gen­tle­man. I Top 100 vini ros­si. Bei­la­ge zu Mila­no Finan­za, 4.12.2010

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1 Kommentar

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