Hohe Temperaturen schaden dem Wein

Die hohen Som­mer­tem­pe­ra­tu­ren füh­ren zu einer ver­stärk­ten Nach­fra­ge von Wein­samm­lern nach Lösun­gen für die rich­ti­ge Wein­la­ge­rung.

Wer sei­nen Wein auch noch in ein paar Jah­ren genie­ßen möch­te, muss über die Lage­rung nach­den­ken. Das rich­ti­ge Ein­la­gern von edlen Trop­fen ist das A und O, um teu­re Wei­ne auch noch vie­le Jah­re spä­ter unge­trübt genie­ßen zu kön­nen. Aber ein küh­ler Kel­ler ist nicht die ein­zi­ge Vor­aus­set­zung für unge­trüb­ten Genuss. Tem­pe­ra­tur, Licht und Außen­ge­räu­sche  sind eben­falls wich­ti­ge Kri­te­ri­en, die bedacht wer­den müs­sen. Anfän­ger machen dies­be­züg­lich immer wie­der klei­ne Feh­ler, die sich bei einem emp­find­li­chen Pro­dukt wie Wein rächen kön­nen.

Um für eine opti­ma­le Lage­rung von Wein zu sor­gen, kann der fol­gen­de Rat­ge­ber wei­ter­hel­fen. Hier erhal­ten Sie eini­ge Tipps, mit denen es mög­lich wird, einen guten Wein auch noch in der Zukunft mit all sei­nen Geschmacks­fa­cet­ten sicher genie­ßen zu kön­nen.

Tipp 1: Wein­kühl­schrän­ke bie­ten eine idea­le Lösung

Intel­li­gen­te Wein­samm­ler legen sich, wenn sie kei­nen geeig­ne­ten Kel­ler haben, einen Wein­kühl­schrank zu. Man stellt die gewünsch­te Tem­pe­ra­tur ein – und die Wei­ne lagern sicher unter gleich blei­ben­den Bedin­gun­gen über Jah­re hin­weg. Noch bes­ser sind 2-Zonen-Weinkühlschränke. Bei die­sen Gerä­ten gibt es einen küh­le­ren Bereich unten für Weiss­wei­ne und Cham­pa­gner, wäh­rend oben die Rot­wei­ne bei etwas höhe­ren Tem­pe­ra­tu­ren lagern. Das hat zur Fol­ge, dass die Fla­schen, wenn sie ent­nom­men wer­den, gleich die rich­ti­ge Trink­tem­pe­ra­tur auf­wei­sen. Für die Lage­rung kommt es näm­lich gar nicht dar­auf an, ob die Wei­ne bei etwas höhe­rer oder etwas nied­ri­ger Tem­pe­ra­tur auf­be­wahrt wer­den. Ent­schei­dend ist, dass die Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen im Lau­fe eines Jah­res mög­lichst gering sind. Um sich einen Über­blick über die ver­schie­de­nen Typen von Wein­kühl­schrän­ken zu ver­schaf­fen, lohnt sich ein Blick ins Inter­net. Anbie­ter für Geträn­ke­kühl­schrän­ke wie Käl­te Ber­lin haben Gerä­te im Sor­ti­ment, die sich ide­al zur Wein­la­ge­rung eig­nen. Auf die­se Wei­se müs­sen sich Wein­trin­ker kei­ne Sor­gen mehr um ihre wert­vol­le Samm­lung machen und kön­nen ihre Wei­ne auch noch nach Jah­ren mit Hoch­ge­nuss trin­ken.

Tipp 2: Hohe Tem­pe­ra­tu­ren mög­lichst ver­mei­den

Bei der Lage­rung von Wein in den eige­nen vier Wän­den soll­te man die Orte aus­wäh­len, die am kühls­ten sind: Schlaf­zim­mer, Abstell­raum, Trep­pen­haus. Auch wenn die Ver­mei­dung von Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen das Wich­tigs­te ist, darf die Raum­tem­pe­ra­tur doch bestimm­te Ober­gren­zen nicht über­schrei­ten: etwa 18° Cel­si­us. Lagert ein Wein zu warm, reift er schnell und ver­liert rasch an Fri­sche. Für Wei­ne, die nur ein paar Mona­te gela­gert wer­den sol­len, darf die­se Regel schon mal gebro­chen wer­den. Denn die meis­ten Wei­ne sind heu­te rela­tiv sta­bil und neh­men nicht so leicht Scha­den wie frü­her. Für eine län­ge­re Ein­la­ge­rung emp­fiehlt es sich jedoch, einen Lager­platz zu wäh­len, der eine Tem­pe­ra­tur zwi­schen 8 und 16 Grad hat.

Tipp 3: Mög­lichst dun­kel lagern

Licht ist ein nega­ti­ver Fak­tor bei der Wein­la­ge­rung. Ers­tens bleicht Licht die Far­be des Weins aus. Zwei­tens oxi­diert der Wein bei star­kem Licht­ein­fluss schnell, so dass er vor­zei­tig altert. Wein muss des­halb immer an einem mög­lichst dunk­len Ort auf­be­wahrt wer­den, vor allem teu­re Wei­ne. Wenn kein dunk­ler Kel­ler vor­han­den ist, hilft auch ein ein­fa­cher Trick wei­ter. Die Fla­schen in Alu­fo­lie ein­wi­ckeln oder sie im Kar­ton auf­be­wah­ren.

Tipp 4: Mög­lichst erschüt­te­rungs­frei lagern

Auch in einem küh­len Kel­ler gibt es Gefah­ren­quel­len: Vibra­tio­nen durch eine lau­te Hei­zungs­pum­pe oder durch eine Wasch­ma­schi­ne sowie Erschüt­te­run­gen durch etwai­gen Stra­ßen­ver­kehr in der Nähe.  Bei­des, Erschüt­te­run­gen und Vibra­tio­nen, las­sen den Wein nicht zur Ruhe kom­men. Die fei­nen, oft unsicht­ba­ren Schwe­be­teil­chen wer­den immer wie­der auf­ge­wir­belt. Wenn das über Jah­re pas­siert, kann es zu Fehl­tö­nen und unge­woll­ter Oxi­da­ti­on füh­ren. Der Geschmack des Wei­nes ver­än­dert sich nega­tiv. In die­sem Fall ist der Kel­ler nicht der rich­ti­ge Lager­ort – es sei denn, man lagert sei­ne Fla­schen dort in einem Wein­kli­ma­schrank, des­sen Stand­bei­ne abge­fe­dert sind und der vibra­ti­ons­frei ist.

Kommentar hinzufügen

Antwort schreiben