Freitag, Januar 16, 2026

Sachsen

Seit der Wiedervereinigung das kleinste aller 13 deutschen Weinanbaugebiete. Doch die Rebflächen sind seitdem von 200 ha auf rund 500 ha angewachsen und werden bald die der Hessischen Bergstraße überrunden. Sie liegen allesamt im Elbtal zwischen Meißen und Pillnitz, einem Vorort von Dresden. Trotz der kühlen Jahresdurchschnittstemperaturen spendet das warme Elbbecken in der Vegetationsperiode genügend Wärme, um die Trauben reif werden zu lassen. Die einzige Gefahr sind grimmige Spätfröste. Die Reben stehen auf steinigen Granit– und Gneisböden, die den Anbau von Müller-Thurgau und Riesling, den beiden quantitativ bedeutendsten Sorten, sowie des Weißen Burgunders, des Gewürztraminers und des Grauburgunders möglich machen. Sie alle ergeben delikate, ausdrucksvolle, in den höheren Prädikatsstufen auch stoffige Weine, die trocken ausgebaut werden und sich in der Region größter Beliebtheit erfreuen. Teilweise werden sie als Rarität und daher zu hohen Preisen gehandelt. Daneben finden sich in den kleinen, aufwändig terrassierten Weingärten geringe Mengen der Sorten Kerner, Scheurebe, Perle und Bacchus. Führende Erzeuger sind Schloss Proschwitz, Klaus Zimmerling und das Sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth.

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