Freitag, Januar 16, 2026

Saale-Unstrut

Die Weinberge an den Ufern der Flüsse Saale, Ilm und Unstrut bilden zusammen das nördlichste Weinanbaugebiet Deutschlands. Es liegt etwa auf dem 51. Breitengrad, gehört größtenteils zum Bundesland Sachsen-Anhalt (kleine Teile liegen am Süßen See bei Werder in Brandenburg) und wurde 1989 mit der Wiedervereinigung Teil der Bundesrepublik Deutschland. Seitdem ist die Rebfläche von 400 auf über 640 ha gewachsen. Trotz seiner nördlichen Lage ist der Weinbau dort schon seit dem 11. Jahrhundert nachweisbar. Die Muschelkalkböden und die Wärmewirkung des Wassers bieten gute Voraussetzungen, um die Trauben an den Steilhängen reif werden zu lassen. Angebaut werden hauptsächlich Müller-Thurgau und Silvaner. Nur ganz vereinzelt finden sich Riesling und Gewürztraminer in den Weinbergen. Dafür wird vermehrt Weißer Burgunder angebaut, der zarte, finessenreiche Weine hervorbringen kann. Alle Weine von Saale und Unstrut sind leicht und säurebetont. Sie werden fast ausschließlich trocken ausgebaut.

Nächster Beitrag

Willkommen zurück!

Melden Sie sich unten bei Ihrem Konto an

Passwort abrufen

Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen oder Ihre E-Mail-Adresse ein, um Ihr Passwort zurückzusetzen.

Neue Playlist hinzufügen