Genussreisen zum Wein: Pfalz, Toskana, Provence wieder offen

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Sommerzeit ist Reisezeit. Wer keinen Strandurlaub machen will, könnte einen Erlebnisurlaub in einem Weinanbaugebiet ins Auge fassen. Angebote gibt es genug

All­mäh­lich ebbt die Coro­na­kri­se wie­der ab und der Tou­ris­mus nimmt lang­sam aber sicher wie­der Fahrt auf. Auch Wein­lieb­ha­bern kommt die­se Ent­wick­lung pünkt­lich zum Som­mer ent­ge­gen. Wer in die­sem Jahr eine Genuss­rei­se unter­neh­men möch­te, der soll­te sich zunächst jedoch dar­über infor­mie­ren, wo dies der­zeit wie­der mög­lich ist und wel­che Desti­na­ti­on hier­für die bes­ten sind.

Die Pfalz – eines der größten Weinanbaugebiete der Welt

Inner­halb Deutsch­lands sticht zwei­fels­frei die Pfalz aus den viel­zäh­li­gen Wein­bau­ge­bie­ten her­vor. Mit einer Anbau­flä­che von etwa 5500 Hekt­ar stellt die Pfalz seit mehr als einem Jahr­zehnt das größ­te Riesling-Gebiet der Welt dar. Dabei ist die Regi­on nicht nur für die quan­ti­ta­tiv gro­ße Pro­duk­ti­on von Wei­nen bekannt, son­dern auch für sei­ne Qua­li­tät. Zudem lässt sich eine Genuss­rei­se in die Pfalz mit den land­schaft­li­chen sowie archi­tek­to­ni­schen Sehens­wür­dig­kei­ten der Regi­on sehr gut ver­bin­den. Beson­ders gern genutzt wer­den Plan­wa­gen­fahr­ten durch die Pfäl­zer Wein­ber­ge, wäh­rend derer die Gäs­te auch den einen oder ande­ren Trop­fen aus der Regi­on ver­kos­ten kön­nen.

Tipp: Wer auf­grund der aktu­el­len Lage sei­ne Rei­se nicht in einem Rei­se­bü­ro buchen möch­te, der kann dies auch bequem von zu Hau­se aus erle­di­gen und bei­spiels­wei­se Wein­rei­sen von DERTOUR set­zen. Der Rei­se­ver­an­stal­ter hat nahe­zu alle rele­van­ten Wein­bau­ge­bie­te in Mittel- sowie Süd­eu­ro­pa im Ange­bot.

Auch Frankreich und Italien öffnen wieder

Der Tou­ris­mus nimmt nicht nur in Deutsch­land wie­der Fahrt auf. Auch unser Nach­bar­land Frank­reich sowie das son­ni­ge Ita­li­en emp­fan­gen wie­der Tou­ris­ten. Ent­spre­chend sind auch die dor­ti­gen Wein­bau­ge­bie­te inter­es­san­te Optio­nen für eine Genuss­rei­se inner­halb Euro­pas. Die Tos­ka­na wird bei vie­len Wein­lieb­ha­bern einer­seits für ihr ange­neh­mes Kli­ma geschätzt. Ande­rer­seits sind es die Wei­ne, die sowohl durch die geo­lo­gi­schen als auch kli­ma­ti­schen Bedin­gun­gen von hoher Qua­li­tät sind. Die wich­tigs­te Reb­sor­te der Tos­ka­na ist die San­giove­se. Aus ihr wer­den so berühm­te Wei­ne wie der Chi­an­ti Clas­si­co, der Bru­nel­lo di Mon­tal­ci­no, der Vino Nobi­le di Mon­te­pul­cia­no und der Morel­li­no di Scansa­no gewon­nen.

Auf­grund ihrer süd­li­chen Lage gedei­hen die Wei­ne in der fran­zö­si­schen Pro­vence in einem ähn­lich medi­ter­ra­nen Kli­ma wie in der Tos­ka­na. Aus his­to­ri­scher Sicht geht der Wein­bau in die­ser Regi­on auf die römi­schen Erobe­rer zurück, die ihn in der gesam­ten Pro­vence bekannt mach­ten und der ein­hei­mi­schen Bevöl­ke­rung viel über den Wein­bau und Wei­ne bei­brach­ten. Noch heu­te legen vie­le Wein­gü­ter der Pro­vence Wert auf Tra­di­tio­nen, die anders­wo bereits längst aus­ge­stor­ben sind. Kom­bi­niert mit moder­nen Tech­ni­ken ent­ste­hen in der Pro­vence auf die­se Wei­se die wohl bes­ten Roséwei­ne Frank­reichs.

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