Teppich ruiniert? So sagen Sie Flecken den Kampf an!

Rotweinflecken auf einem Teppich
Die Feier ist in vollem Gange, Weingläser klirren. Und kaum erreicht die Stimmung ihren Höhepunkt, fällt dem Gast der Stunde bereits das Getränk aus der Hand. Der Teppich scheint ruiniert – doch er ist selbstverständlich noch zu retten! Wir haben hilfreiche Tipps gefunden, die dem Schockmoment Einhalt gebieten.

Par­kett­bö­den sind der Trend der Stun­de. Doch selbst­ver­ständ­lich bestehen vie­le Haus- oder Woh­nungs­be­sit­zer immer noch auf den schö­nen Tep­pich – und sei er nur ein Erb­stück der gelieb­ten Groß­mutter! Umso ärger­li­cher ist es, wenn das Mar­me­la­den­brot, die Cola oder das Glas Rot­wein plötz­lich auf den Boden der sprich­wört­li­chen Tat­sa­chen glei­ten. Ist der Tep­pich rui­niert? Kei­ne Sor­ge!

Rei­ben? Lie­ber tup­fen!

Es ist der Klas­si­ker schlecht­hin. Eben wird noch auf den Geburts­tag, die jun­ge Ehe oder das neue Jahr ange­sto­ßen, schon tropft der Rot­wein mit Anlauf auf den teu­ren Tep­pich. Doch kei­ne Sor­ge: Die Fle­cken kön­nen unkom­pli­ziert ent­fernt wer­den. Vor allem, wenn die von Panik ergrif­fe­nen Besit­zer nicht plötz­lich anfan­gen, wie wild auf die Ver­schmut­zun­gen ein­zu­wir­ken.

Es lohnt sich über­haupt nicht, auf den Fle­cken her­um­zu­rei­ben. Auf die­se Wei­se wer­den sie nur noch tie­fer in die Fasern gepresst. Viel­mehr soll­te auf ein Tuch oder Sei­fe zurück­ge­grif­fen wer­den. Tup­fend ist den Ver­un­rei­ni­gun­gen schnell auf den Zahn gefühlt. Immer­hin möch­te nie­mand täg­lich von aus­blei­chen­den Stel­len an das Mal­heur erin­nert wer­den.

Schuh­ab­drü­cken auf der Spur

Egal, wie sorg­sam Haus­be­sit­zer auch in ihren eige­nen vier Wän­den vor­ge­hen. Sie haben sel­ten für die­je­ni­gen Gäs­te vor­ge­sorgt, die im Flur ste­hen, bevor der Wunsch nach Haus­schu­hen aus­ge­spro­chen wur­de. Im schlimms­ten Fall klebt plötz­lich der Dreck des mat­schi­gen Vor­gar­tens vor der Tür. Das muss nicht sein!

Es hilft bereits, ein han­dels­üb­li­ches Imprä­gnier­spray zu erwer­ben, um sowohl den Tep­pich als auch die Schu­he ein­zu­sprü­hen. Die Fasern wer­den fes­ter, geben Schmutz somit weit weni­ger Chan­ce, sich unge­niert aus­zu­brei­ten und für unschö­ne Fle­cken zu sor­gen. Aller­dings ist dar­auf zu ach­ten, dass die Sprays mög­lichst PFC-frei sind und kei­ne gif­ti­gen Dämp­fe ver­brei­ten.

Tep­pich­rei­ni­gung mit Haus­halts­mit­teln

Es ist noch gar nicht lang her, da wur­den Tep­pi­che unter ande­rem mit Schnee gerei­nigt. Inzwi­schen haben sich pas­sen­de­re Haus­mit­tel eta­bliert, um dem Schmutz den Kampf anzu­sa­gen. Die bes­ten All­zweck­rei­ni­ger im Über­blick:

  • Schlech­te Gerü­che und fie­se Ver­un­rei­ni­gun­gen? Back­pul­ver ist eine unkon­ven­tio­nel­le, aber sehr pas­sen­de Lösung! Die Anwen­dung könn­te nicht ein­fa­cher sein: Ist der Tep­pich von der betrun­ke­nen Nach­ba­rin, Hunde- oder Kat­zen­urin ver­schan­delt, soll­te das Pul­ver ein­fach auf die ent­spre­chen­de Stel­le auf­ge­tra­gen wer­den. Hei­ßes Was­ser hilft außer­dem dabei, die Hart­nä­ckig­keit des Schmut­zes auf­zu­lö­sen.
  • Fie­se Fle­cken ent­ste­hen schnel­ler als erwar­tet. Wenn ange­hen­de Genie­ßer zunächst auf den Aldi­wein im Tetra­pak bestehen, sind Pro­ble­me vor­be­stimmt! Zum Glück befin­det sich oft­mals Rasier­schaum im Bad. Ist er unge­färbt und frei von all­zu vie­len Zusatz­stof­fen, erweist er sich schnell als Ret­ter in der Not.
  • Beson­ders ärger­lich wird es, wenn der Fleck erst am kom­men­den Mor­gen bemerkt wird. Doch auch in die­sem Fall hel­fen gän­gi­ge Haus­halts­mit­tel, die über­all vor­han­den sind. Essig und Zitro­ne sind per­fek­te Beglei­ter, die den Ver­schmut­zun­gen auf die Spur kom­men. Zu beach­ten ist jedoch, dass sie durch­aus blei­chend wir­ken kön­nen. Es ist emp­feh­lens­wert, sie zunächst an der Unter­sei­te des Tep­pichs aus­zu­pro­bie­ren.

 

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