Die Weinsaison beginnt – schönes Ambiente und edle Flaschen

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Frankreich zieht im Herbst unzählige Besucher an, die kommen, um guten Wein zu trinken. Genießen kann man einen edlen Tropfen aber auch im gemütlichen Ambiente zu Hause.

Frank­reich zieht im Herbst unzäh­li­ge Besu­cher an, die kom­men, um guten Wein zu trin­ken. Genie­ßen kann man einen edlen Trop­fen aber auch im gemüt­li­chen Ambi­en­te zu Hau­se.

Für vie­le ist der Herbst die schöns­te Jah­res­zeit. Das Laub ver­färbt sich. Das Licht wird inten­si­ver. In den Wein­ber­gen ist Ern­te­zeit. Der Herbst läu­tet aber auch die dunk­le Jah­res­zeit ein. Die Tage wer­den kür­zer, die Näch­te län­ger, die Tem­pe­ra­tu­ren drau­ßen sin­ken. Drin­nen wird es dage­gen gemüt­lich. Mit einem edlen Wein den Tag aus­klin­gen zu las­sen, gehört zu den Freu­den der dunk­len Jah­res­zeit. Wie aber wählt man den rich­ti­gen Wein aus? Und wie genießt man ihn zu Hau­se?

Ein Blick auf die französischen Qualitätskategorien

Frank­reich war 2014 der welt­weit größ­te Wein­pro­du­zent vor Ita­li­en. Trotz sei­ner gro­ßen Pro­duk­ti­on regiert im Süden des Lan­des die Qua­li­tät vor der Quan­ti­tät. Rote Bor­deaux­wei­ne Wei­ne wie Latour, Mouton-Rothschild oder Lafi­te sind Pro­duk­te der Spit­zen­klas­se, die ihren (hohen) Preis haben. Abseits der teu­ren Fla­schen hat Frank­reich aber auch güns­ti­ge Wei­ne im Ange­bot. Für jeden Geschmack und jedes Bud­get gibt es den pas­sen­den Wein.

Um sich einen Ein­druck über die Wei­ne zu ver­schaf­fen, gibt es ver­schie­de­ne Kate­go­ri­en. Die Qua­li­täts­ka­te­go­ri­en sehen wie folgt aus:

• Vins de table – Tafel­wei­ne
• Vins de pays – Land­wei­ne, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bie­ten
• VDQS & AOC – die höhe­ren Qua­li­täts­klas­sen

AOC steht für Appel­la­ti­on d´Origine Con­trôlée. Die­se Wei­ne ent­spre­chen den stren­gen Qua­li­täts­richt­li­ni­en der höchs­ten Güte­klas­se. Jeder die­ser Wei­ne muss aus einem bestimm­ten Gebiet stam­men und hohen Anfor­de­run­gen gerecht wer­den. Wei­ter­hin dür­fen die Her­stel­ler nur bestimm­te Reb­sor­ten unter defi­nier­ten Her­stel­lungs­ver­fah­ren ver­wen­den.

Die drei klassischen Anbaugebiete Frankreichs

Wenn von fran­zö­si­schen Wei­nen die Rede ist, spricht man in der Regel von drei Anbau­ge­bie­ten:

1. Bor­deaux: Das bekann­tes­te Anbau­ge­biet des Lan­des. Die Trau­ben gedei­hen im atlan­ti­schen Kli­ma, das mal sehr warm, mal reg­ne­risch und kühl ist. Hier fin­den sich idea­le Bedin­gun­gen für Mer­lot und Caber­net Sau­vi­gnon.
2. Cham­pa­gne: Cham­pa­gne ist nicht nur ein berühm­ter Schaum­wein, son­dern ein gan­zes Anbau­ge­biet in der Nähe von Reims und Eper­nay. Zur Her­stel­lung von Cham­pa­gner wer­den Trau­ben wie Pinot Noir und Char­don­nay ver­wen­det.
3. Bur­gund: Im Osten Frank­reichs liegt Bour­go­gne. Die Reb­sor­ten Char­don­nay und Pinot Noir sind das Syn­onym für die­se Anbau­re­gi­on. Aus Char­don­nay ent­ste­hen hoch­fei­ne Weiß­wei­ne. Pinot Noir lie­fert das Roh­ma­te­ri­al für eini­ge der bes­ten Rot­wei­ne der Welt.

Weinempfehlungen für jede Region:

Bor­deaux
• Siri­us 2011 schmeckt her­vor­ra­gend mit einem French-Burger.
• Bor­deaux Clai­ret ist ein fruch­ti­ger, inten­si­ver Wein, der mit einem Bagel La Mer (Rezept hier) zum Brunch kom­bi­niert wer­den kann.

Cham­pa­gne
• Pom­me­ry Noir har­mo­niert mit Mee­res­früch­ten und kann einem war­men Herbst­abend eine som­mer­li­che Note geben.
• Pom­me­rys Grand Rosé brut ist ein prä­mier­ter Rosé der Extra­klas­se, der fruch­tig und ange­nehm schmeckt.

Bur­gund
• Cré­mant de Bour­go­gne (Blanc de Noirs) ist ein Cremant, der fruch­tig schmeckt und eine fei­ne Per­la­ge besitzt. Das Ergeb­nis ist ein ange­neh­mes Pri­ckeln im Mund.
• Char­don­nay Ardè­che – ein ele­gan­ter Weiß­wein, der mit sei­nen Aro­men begeis­tert.

Ein schönes Ambiente für Weingenuss schaffen

Die rich­ti­ge Aus­wahl des Weins ist aller­dings nur die eine Sei­te der Medail­le. Zu Hau­se möch­te man den edlen Trop­fen auch gemüt­lich genie­ßen. Ech­te Genie­ßer soll­ten aus die­sem Grund ihren Wohn­be­reich im Herbst pas­send ein­rich­ten. Wer kei­ne Mög­lich­keit hat, sich einen Wein­kel­ler ein­zu­rich­ten, kann sei­ne bes­ten Trop­fen in einem Wein­schrank lagern. In ihm ist nicht nur Platz für die Fla­schen, son­dern auch für Glä­ser, Kor­ken­zie­her und ande­re Acces­soires, die für den per­fek­ten Wein­ge­nuss uner­läss­lich sind. Der im Bild zu sehen­de Wein­schrank besteht aus hoch­wer­ti­gem Teak­holz. Er sieht edel aus und fügt sich wun­der­bar in moder­ne Woh­nun­gen ein.

Wein genießt man nicht im Ste­hen, so dass Wein­lieb­ha­ber zusätz­lich zum Wein­schrank beque­me Sitz­ge­le­gen­hei­ten benö­ti­gen. Hier emp­fiehlt sich ein beque­mer Ses­sel mit gut gepols­ter­ten Arm­le­hen, damit man das Wein­glas unge­stört in der Hand hal­ten kann. Die Ein­rich­tung wird mit einer schö­nen Feu­er­stel­le abge­run­det, die dem Zim­mer ein gemüt­li­ches, roman­ti­sches Ambi­en­te ver­leiht. Was gibt es Schö­ne­res, als ein Glas Wein mit dem Part­ner vor dem Kamin zu genie­ßen?

1 Kommentar

  • Hat die­sen Arti­kel die Grund­schul­prak­ti­kan­tin ver­fasst?

    – Seit 2009 heißt es AOP (Appel­la­ti­on d’Origine Pro­té­gée) und nicht mehr AOC
    – Char­don­nay Ardè­che kommt von der Arde­che, die zur süd­li­chen Rho­ne gehört, übri­gens eine IGP (Indi­ca­ti­on Géo­gra­phi­que Pro­té­gée) unter die Vin de Pays fal­len
    – Loire, Langue­doc & Rho­ne sind unbe­deu­tend, nee, ist klar

    *Klug­scheiß­mo­dus aus*

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