Das Chianti-Konsortium hat einstimmig beschlossen, ab sofort auch Roséweine als „Chianti DOCG“ auf den Markt zu bringen. „Wir passen uns damit den Wünschen der Weintrinker an, die vermehrt nach Roséweinen verlangen“, erklärte der Chianti-Präsident Giovanni Busi. Einzige Voraussetzung: Der Wein muss zu mindestens 50 Prozent aus Sangiovese-Trauben gekeltert sein (maximal 100 Prozent). Der Rest muss aus den im Chianti zugelassenen Trauben bestehen (beispielsweise Merlot, Cabernet Sauvignon, Syrah, aber auch den authochtonen Sorten wie Ciliegiolo, Colorino, Canaiolo sowie den bis zu 10 Prozent zugelassenen weißen Sorten Trebbiano Toscano und Malvasia). 2025 ist der erste Jahrgang, in dem der Chianti Rosé DOCG erscheinen darf.
Im benachbarten Chianti Classico dürfen Roséweine in Unterschied dazu nur als IGT-Weine unter der Bezeichnung Rosato Toscana auf den Markt kommen. Der Name Chianti Classico DOCG ist ausschließlich für Rotweine reserviert.




















































