Berlin Riesling Cup: Rheinhessen vorn beim GG 2013

Am 28. Sep­tem­ber 2014 fand der „Berlin-Riesling-Cup“ statt. Orga­ni­sa­tor Mar­tin Zwick hat­te dazu 36 der bes­ten tro­cke­nen Ries­lin­ge Deutsch­land aus dem Jahr­gang 2013 zur Ver­kos­tung gereicht. Sie­ger wur­de das rhein­hes­si­sche Wein­gut Gun­der­loch mit sei­nem Gros­sen Gewächs aus dem Rothen­berg. Knapp dahin­ter lan­de­te das wur­zel­ech­te Ries­ling Gros­ses Gewächs vom Wein­gut Kühling-Gillot eben­falls aus dem Rothen­berg. Drit­ter auf dem Sie­ger­trepp­chen wur­de das Gros­se Gewächs aus dem Frühlingsplätzchen vom Wein­gut Emrich-Schönleber von der Nahe.

Im Vor­feld wur­de über den Jahr­gang 2013 sehr kri­tisch berich­tet. Mit der Ver­kos­tung der bes­ten tro­cke­nen Wei­ne wur­de deut­lich, dass Spit­zen­win­zer die schwie­ri­gen Bedin­gun­gen bra­vou­rös gemeis­tert haben. Wer boden­ge­präg­te und sehr prä­zi­se Wei­ne mit nied­ri­gem Alko­hol­ge­halt zu schät­zen weiß, wird bei den Spit­zen des Jahr­gangs 2013 sei­ne Freu­de haben.

Dass sich unter den ers­ten zehn Wei­ne gleich sie­ben Ries­lin­ge aus Rhein­hes­sen plat­zier­ten, zeigt dass die­ses Wein­an­bau­ge­biet in 2013 die Nase vorn gehabt hat. Das gilt ins­be­son­de­re für die Wei­ne vom Roten Hang in Nier­stein.

Das Ran­king:

1.   Wein­gut Gun­der­loch, Nacken­heim: Rothen­berg GG

2   Wein­gut Kühling-Gillot, Boden­heim: Rothen­berg GG

3   Wein­gut Emrich-Schönleber, Mon­zin­gen: Frühlingsplätzchen GG

4   Wein­gut Wagner-Stempel, Sie­fers­heim (Rhein­hes­sen): Höll­berg GG

5   Wein­gut Kühling-Gillot, Boden­heim (Rhein­hes­sen): Pet­ten­thal GG

6   Wein­gut Klaus Kel­ler, Flörsheim-Dalsheim (Rhein­hes­sen): West­ho­fen (Orts­wein)

7   Wein­gut von Win­ning, Dei­des­heim (Pfalz): Kalk­ofen GG

8   Karl Haid­le, Ker­nen im Rems­tal (Würt­tem­berg): Pul­ver­mä­cher GG

9   Wein­gut Klaus Kel­ler, Flörsheim-Dalsheim (Rhein­hes­sen): Mor­stein GG

10 Wein­gut Witt­mann, Ost­ho­fen (Rhein­hes­sen): Brun­nen­häus­chen GG

11 Wein­gut Dönn­hoff, Ober­hau­sen (Nahe): Her­manns­höh­le GG

12 Wein­gut Klaus Kel­ler, Flörsheim-Dalsheim (Rhein­hes­sen): Pet­ten­thal GG

13 Wein­gut Pfaffmann-Wageck, Bis­sers­heim (Pfalz): Gold­berg

14 Wein­gut Jakob Jung, Elt­vil­le (Rhein­gau): Sie­gels­berg GG

15 Wein­gut Dr. Loo­sen, Bern­kas­te (Mosel): Erde­ner Prä­lat GG

16 Wein­gut Reichs­rat von Buhl, Dei­des­heim (Pfalz): Unge­heu­er GG

17 Wein­gut Emrich-Schönleber, Mon­zin­gen (Nahe): Halen­berg GG

18 Wein­gut Robert Weil, Kied­rich (Rhein­gau): Grä­fen­berg GG

19 Schloß­gut Diel, Burg Lay­en (Nahe): Burg­berg GG

20 Wein­gut Heymann-Löwenstein, Win­nin­gen (Mosel): Uhlen Lau­bach GG

 

Die Jury des Berlin-Riesling-Cups wech­selt jedes Jahr. Sie setz­te sich in 2014 aus fol­gen­den Per­so­nen zusam­men:

Ange­li­ka Deutsch/Kulinarischer Salon

Syl­via Petz/Havel&Petz PR, Wien

Mira Nocon/Emma2, Som­me­liè­re Essen

Mar­kus Vahlefeld/Huffington Post

Man­fred Klimek/Welt am Sonn­tag

Micha­el Quentel/Weinwisser

Chris­toph Geyler/Restaurant Rutz, Ber­lin

Mat­thi­as Dathan/Sommelier Wein­la­den Schmidt und Gault Mil­lau

Jürgen Klucken/Riesling-Liebhaber

Niko­lai Lassmann/Riesling-Liebhaber

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