Becksteiner Winzer – Die große Burgunderparade

© Becksteiner Winzer eG
Die Nordbadener Genossen machen mit ihrer ambitionierten Linie „Selektion“, einen weiteren großen Schritt.

Im Wein­füh­rer Gault&Millau für 2023 sind die Beck­stei­ner Win­zer die ers­te und ein­zi­ge Genos­sen­schaft in Baden die mit drei Trau­ben geführt wer­den. Die Beck­stei­ner Win­zer wur­den außer­dem 2020 zur „bes­ten Genos­sen­schaft Deutsch­lands“ gekürt – zum zwei­ten Mal nach 2014. Die­se Titel sind Ansporn, die­se Aus­zeich­nun­gen zu unter­mau­ern und wei­ter auf dem Weg zu hoch­wer­ti­gen Qua­li­tä­ten zu gehen. Mit Weiß­wei­nen vom Jahr­gang 2021 und Roten von den Jahr­gän­gen 2019 und 2020 brin­gen die rund 250 akti­ve Mit­glie­der unter Regie von Geschäfts­füh­rer Micha­el Braun ihre Linie „Selek­ti­on“ auf den Markt, fünf Still­wei­ne und einen Sekt, die alle aus Bur­gun­der­sor­ten gekel­tert sind.

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Bur­gun­der fin­den im nörd­li­chen Baden bes­te Vor­aus­set­zun­gen. Die Reben ste­hen in und um Beck­stein auf kal­ki­gen Böden, den sie über­aus lie­ben und dar­auf her­vor­ra­gend gedei­hen. Küh­le Näch­te tra­gen zur Aro­men­bil­dung bei und hal­ten die Fri­sche in den Bee­ren.

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Die Selek­ti­ons­wei­ne stam­men aus Top- Lagen, dem Ger­lachs­hei­mer Her­ren­berg und dem Beck­stei­ner Kirch­berg. Micha­el Braun bringt es prä­gnant auf den Punkt: „Kon­se­quen­te Ertrags­re­du­zie­rung, Trau­ben aus erst­klas­si­gen Lagen, Hand­le­se und eine inten­si­ve Betreu­ung durch den Kel­ler­meis­ter sind die tra­gen­den Pfei­ler die­ser Wei­ne.“

Die Weine der Linie SELEKTION im Kurzportrait

2019 Selek­ti­on Pinot Blanc brut

Badi­scher Sekt tra­di­tio­nel­le Fla­schen­gä­rung

Fei­ne Per­len, tro­cken und har­mo­nisch am Gau­men: So prä­sen­tiert sich ein Sekt, der über 12 Mona­te in der Fla­sche rei­fen darf. Ein fei­ner Ape­ri­tif, aber eben noch mehr: beschwing­ter Beglei­ter zu Fin­ger­food, Sala­ten und kal­ten Fisch­vor­spei­sen. 14 Euro.

2021 Selek­ti­on Wei­ßer Bur­gun­der 

Ger­lachs­hei­mer Her­ren­berg, tro­cken 

Oft wird in der Bur­gun­d­er­fa­mi­lie der Weiß­bur­gun­der über­se­hen, wo doch gera­de er die Bur­gun­der­tu­gen­den so gut ver­kör­pert: Fein­heit, Fri­sche, unauf­dring­lich, aber doch prä­sent – so wie der Beck­stei­ner aus der Selek­ti­ons­li­nie. Auf Muschel­kalk steht er beson­ders ger­ne und wenn es nicht zu warm wird – umso bes­ser. Eher schlank und ele­gant gehal­ten ist er ein gutes Match zu fei­ner Küche mit Fisch, Sala­ten und Gemü­se. 12 Euro.

2021 Selek­ti­on Grau­er Bur­gun­der 

Ger­lachs­hei­mer Her­ren­berg, tro­cken

Grau­bur­gun­der ist eine eben­so belieb­te wie miss­ach­te­te Reb­sor­te. Aus ihr wer­den süf­fi­ge All­tags­wei­ne gekel­tert – aber nicht nur: Bei nied­ri­gen Erträ­gen und nicht zu spä­ter Lese kön­nen kom­ple­xe Wei­ne mit anhal­ten­dem Geschmack ent­ste­hen, wie die Selek­ti­on der Beck­stei­ner. Zeigt Kraft am Gau­men, ohne aus­la­dend zu wer­den, ist frisch und leben­dig im Nach­hall. Viel­sei­ti­ger Spei­sen­be­glei­ter – von geschmor­tem Geflü­gel bis zum herz­haf­ten Gemü­se­gra­tin. 14 Euro.

2021 Selek­ti­on Char­don­nay 

Ger­lachs­hei­mer Her­ren­berg, tro­cken

Zar­te Vanille- und Holz­no­ten ver­bin­den sich mit tro­pi­scher Frucht. Opu­lent am Gau­men, dabei frisch und anhal­tend. Ein Char­don­nay im inter­na­tio­na­len Stil, wel­cher neun Mona­te im klei­nen Eichen­holz­fass reif­te. Durch die exo­ti­sche Aro­ma­viel­falt macht er eine gute Figur zur inter­na­tio­na­len Küche. Sen­sa­tio­nell zu gegrill­tem Fisch und Mee­res­früch­ten, auch mit asia­ti­schem Touch, sowie zu hel­lem Fleisch. 14 Euro.

2020 Selek­ti­on Schwarz­ries­ling 

Beck­stei­ner Kirch­berg, tro­cken

Schwarz­ries­ling, ein Eltern­teil der Bur­gun­d­er­fa­mi­lie, kommt im nörd­li­chen Baden groß raus: rau­chig und bee­rig im Duft. Mar­kant, durch und durch tro­cken (0,2 g Restzucker/Liter), aber abso­lut geschmei­dig am Gau­men. Macht schon Freu­de, kann aber noch eini­ge Jah­re rei­fen und sich wei­ter ver­fei­nern. 14 Euro.

2019 Selek­ti­on Spät­bur­gun­der

Ger­lachs­hei­mer Her­ren­berg, tro­cken

Der Spät­bur­gun­der gilt als Köni­gin der roten Sor­ten – und als Diva. Wär­me mag die­se Reb­sor­te, aber nicht zu warm. Und vor allem viel Luft, damit die emp­find­li­chen Bee­ren immer gut abtrock­nen kön­nen. Wenn die­se Vor­aus­set­zun­gen erfüllt wer­den, belohnt es der Spät­bur­gun­der mit Wei­nen wie die­sem: Duft nach roten Bee­ren, dezent Rauch und einem Hauch Vanil­le vom Aus­bau im Bar­ri­que. Zugleich viel­schich­tig und fein am Gau­men. Ein guter Part­ner zu Wild und Lamm, der ein gro­ßes Glas zur Ent­fal­tung ver­dient. Im jugend­li­chen Alter pro­fi­tiert er vom Lüf­ten in der Karaf­fe. 14 Euro.

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