Australiens Weine – eine Rundreise durch Down Under

Aus­tra­li­ens küh­ler Süden hat sich zu einem belieb­ten Wein­an­bau­ge­biet gemau­sert, das köst­li­che Trop­fen her­vor­bringt. Eine Rei­se durch die­se “Cool Cli­ma­te Are­as” för­dert nicht nur kuli­na­ri­sche Genüs­se zuta­ge, son­dern beschert auch unver­gess­li­che Urlaubs­er­leb­nis­se.

Erster Halt: Melbourne, die Südstaatenmetropole

Die neu­en und alten Rot­wei­ne aus Aus­tra­li­ens Süden besit­zen eine beson­de­re Ele­ganz, so klingt es aller­orts. Dies vor Ort zu tes­ten, unter der Son­ne von Down Under, erscheint bei­na­he wie ein Traum – jedoch wie einer, der sich durch­aus rea­li­sie­ren lässt. Wir machen uns gemein­sam auf den Weg, zwar heu­te nur in Gedan­ken, doch eines Tages viel­leicht sogar in echt. Der Trip beginnt in Mel­bourne, der Haupt­stadt des süd­li­chen Bun­des­staa­tes Vic­to­ria. Bekannt ist Mel­bourne nicht nur für den Queen Vic­to­ria Mar­ket oder den Eure­ka Tower, son­dern vor allem auch für die Archi­tek­tur sowie den Zugang zum Meer. Beson­ders spek­ta­ku­lär sind hier sicher­lich die Zwölf Apos­tel der Gre­at Oce­an Road, via Tages­tour kön­nen die­se erreicht wer­den, wäh­rend Mel­bourne am Abend wie­der zum Über­nach­ten auf­ge­sucht wird.

Das Crown Hotel ist ein belieb­tes Resort an der Pro­me­na­de. Neben moder­nen Hotel­zim­mern und einer auf­re­gen­den Gas­tro­no­mie mit zahl­rei­chen Wei­nen der Regi­on, lädt auch ein Casi­no zum Ver­wei­len ein. Auf die Spie­ler war­ten Klas­si­ker wie Poker, Bac­ca­rat, Craps, Rou­let­te, Spiel­au­to­ma­ten und Black­jack. Für neue Rou­let­te oder Craps-Spieler gibt es Ein­füh­run­gen, auch für Black­jack gibt es ent­spre­chen­de Ange­bo­te. Alter­na­tiv hilft das Inter­net: Black­jack kos­ten­los spie­len mit Casi­no­naut ist bei­spiels­wei­se eine Mög­lich­keit, vor­ab Erfah­run­gen mit dem Titel zu sam­meln. Auf­grund der guten Lage des Crown Kom­ple­xes bie­tet sich das Resort auch als Basis­la­ger zur Erkun­dung des Nacht­le­bens an.

Zweiter Halt: Yarra Valley mit seinen sanften Hügeln

Wer von Mel­bourne aus etwa eine Stun­de lang Rich­tung Nord­os­ten fährt, der erreicht das Yar­ra Val­ley, ein Wein­an­bau­ge­biet mit sanf­ten grü­nen Hügeln. Der Spät­bur­gun­der gedeiht hier vor­züg­lich, vie­le Win­ze­rei­en öff­nen ihre Kel­ler für Gäs­te und betrei­ben wein­ori­en­tier­te Gas­tro­no­mi­en. Bei Regen­wet­ter lässt es sich zwar auch hier im Hotel­zim­mer Black­jack kos­ten­los spie­len mit Casi­no­naut oder bei einem loka­len Casi­no, aber dazu kommt es wirk­lich sel­ten. Eher beschäf­ti­gen sich die Urlau­ber damit, auf einer his­to­ri­schen Dampf­ei­sen­bahn durch den urwüch­si­gen Regen­wald zu fah­ren oder die 100 kera­mi­schen Skulp­tu­ren im Wil­liam Ricketts Sanc­tua­ry zu bestau­nen. Auch das Restau­rant am höchs­ten Aus­sichts­punkt, dem 633 Meter hohen Mount Dan­de­nong, ist garan­tiert einen Aus­flug wert.

Dritter Halt: Romantisches Weinland im High Country

Das High Coun­try gehört zu den fas­zi­nie­ren­den Berg­wel­ten des Kon­ti­nents. Vie­le nen­nen die­se Regi­on auch die “Alpen Vic­to­ri­as”, aller­dings brei­tet sich das Gebiet nicht ganz so weit aus und die Ber­ge sind ins­ge­samt ein gutes Stück klei­ner. In den Tälern haben sich zahl­rei­che Wein­gü­ter ange­sie­delt, im King Val­ley gedei­hen zum Bei­spiel die typi­schen ita­lie­ni­schen Klas­si­ker wie Dol­cet­to, Bar­be­ra und Pinot Gri­gio. Die Regi­on ist außer­dem für ihr leben­di­ges Win­ter­sport­an­ge­bot bekannt, Ski- und Snow­board­freun­de lie­ben die stei­len, schnee­rei­chen Pis­ten. Und im Som­mer wird flei­ßig gewan­dert oder geklet­tert.

Vierter Halt: In Geelong Meeresluft schnuppern

Die Hafen­stadt Geelong bringt das Meer wie­der in direk­te Sicht­wei­te. Rund um die­sen Ort scha­ren sich male­ri­sche his­to­ri­sche Dör­fer, aber auch das Hafen­vier­tel der City ist abso­lut sehens­wert. Die dor­ti­gen Gas­tro­no­mi­en schen­ken wohl­schme­cken­de aus­tra­li­sche Wei­ne aus, die sich wun­der­bar bei einem rot­glü­hen­den Son­nen­un­ter­gang genie­ßen las­sen. Die Bel­la­ri­ne Halb­in­sel liegt ganz in der Nähe, dort ste­hen vor allem ein­hei­mi­sche Lebens­mit­tel im Ange­bot, dar­un­ter natür­lich auch exqui­si­te Reben­säf­te. Zum Rela­xen bie­tet sich in die­ser her­aus­ra­gend schö­nen Umge­bung ein Nach­mit­tag an einem wei­ßen Traum­strand an.

Fünfter Halt: Great Western in den Grampians

Die Gram­pians erhe­ben sich aus der eigent­lich fla­chen Ebe­ne wie ein schrof­fes, fel­si­ges Eiland. Das Städt­chen Gre­at Wes­tern hat sich genau hier ange­sie­delt, seit dem Jahr 1863 bau­en die Bewoh­ner Wein an. Die Kel­le­rei­en wir­ken ent­spre­chend alt­ehr­wür­dig, zum Bei­spiel das Wein­gut Sep­pelt mit sei­nen weit­ver­zweig­ten, laby­rinthar­ti­gen Gold­grä­ber­tun­neln. In die­ser unter­ir­di­schen Schatz­kis­te ver­ber­gen sich heu­te Mil­lio­nen von Wein- und Cham­pa­gner­fla­schen, teils aus wirk­lich uralten Zei­ten. Wer lie­ber hoch statt tief hin­aus will, der begibt sich nach Halls Gap auf den fast 1.200 Meter hohen Mount Wil­liam. Die Aus­sicht soll fan­tas­tisch sein! Auf einer gründ­li­chen Foto­sa­fa­ri rund um die­sen Ort gera­ten Koa­las, Emus und Kän­gu­rus vor die Lin­se.

Sechster Halt: die Macedon Ranges im weiten Outback

Nir­gend­wo sonst in Aus­tra­li­en gibt es so vie­le Mine­ral­quel­len wie in den Mace­don Ran­ges. Der Ort Dayles­ford teilt sich mit dem Nach­bar­städt­chen Hepburn Springs allein 70 davon! Baden und Well­ness sind hier natür­lich abso­lut ange­sagt, luxu­riö­se Bade­häu­ser locken mit ihren Düf­ten und wohl­tu­en­dem Ser­vice. Die Gegend punk­tet neben­bei auch mit nam­haf­ten Gas­tro­no­mi­en, die durch­aus Welt­ruhm genie­ßen. Dazu zäh­len ganz sicher der Coli­ban Foods­to­re aber auch das Maloa House. Die Wei­ne aus direk­ter Umge­bung, also aus den Win­ze­rei­en der Mace­don Ran­ges, emp­feh­len sich zu deli­ka­ten ört­li­chen Spei­sen. Anschlie­ßend geht es viel­leicht noch in die Con­vent Gal­le­ry von Dayles­ford, die sie­ben ver­schie­de­ne Kunst­ga­le­ri­en beher­bergt.

Von Frog­gydarb aus der eng­lisch­spra­chi­gen Wiki­pe­dia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4168822

So gelingt die Weinreise durch Australien

In Vic­to­ria befin­den sich mehr als 600 Kel­le­rei­en und über 850 Wein­gü­ter. Eini­ge der Wein­gü­ter erstre­cken sich bis zum Hori­zont, ande­re wie­der­um fin­den sich auf klei­ner, aber hoch­wer­ti­ger Flä­che. Alles zu sehen, zu kos­ten und zu genie­ßen, scheint in die­sem Zusam­men­hang kaum mög­lich. Doch gilt es, ein­fach das geöff­ne­te Fens­ter zu nut­zen, um alle Erleb­nis­se und Gau­men­freu­den zu kom­bi­nie­ren, die sich gera­de bie­ten. So gelingt die Wein­rei­se durch Aus­tra­li­en.

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