Selection Rheinhessen

Ver­mark­tungs­be­zeich­nung für Weine aus dem deut­schen Wein­an­bau­ge­biet Rhein­hes­sen. Seit 1992 dür­fen Weine, strengen Quali­täts­kri­te­rien genügen und eine senso­ri­sche Prüfung bestanden haben, unter der Bezeich­nung Selec­tion Rhein­hessen auf den Markt kommen. Die Weine, die sich für diesen Regio­nal­wett­be­werb quali­fi­zieren wollen, müssen aus den klas­si­schen Reb­sor­ten Ries­ling, Sil­va­ner, Spät­bur­gunder, Früh­bur­gun­der, Portu­gieser, Weiß­bur­gunder, Grau­bur­gun­der oder Gewürz­tra­mi­ner bestehen. Sie müssen von mindes­tens 15jährigen Rebstö­cken kommen, aus gesunden, voll­reifen Trauben gekel­tert und von Hand gelesen sein. Das Ertrags­limit liegt bei 55 Hektoliter/Hektar. Das Mindest­most­ge­wicht ist auf 90 Oechsle fest­ge­legt. Die Weiss­weine dürfen erst im September des auf die Lese folgenden Jahres nach bestan­de­ner organo­lep­ti­scher Prü­fung vermarktet werden, die Rotweine erst zwei Jahre nach der Lese.