Mehr als „lecker“ – Wein und seine Aromen

Wie kommt der Pfir­sich in den Ries­ling, Brom­beere und Cassis in den Merlot? Duft und Geschmack sind die wich­tigsten Kompo­nenten des Wein­ge­nusses. Die Aromen­viel­falt eines Weines wird unter anderem durch Rebsorte, Jahr­gang, Terroir, alko­ho­li­sche Gärung, Alte­rung oder die Arbeit des Keller­meis­ters beein­flusst.

Pfirsich- und Apfelaromen im RieslingDas mensch­liche Gehirn verknüpft die Duft­noten mit bereits bekannten Gerü­chen – so kommt es, dass zum Beispiel der Grüne Velt­liner mit Paprika oder Pfeffer asso­zi­iert wird. Oder das ein Pinot Noir Noten von Himbeeren, Kirsch­mar­me­lade, Pflaumen und Gewürz­nelke aufweisen kann. Allein im Most fin­den sich bis zu 100 Aro­ma­stoffe. Im Wein haben Wis­sen­schaft­ler fast 500 Aro­ma­stoffe nach­wei­sen kön­nen.

Die einzelnen Aromen eines Weines zu erkennen, zu unter­scheiden und zu benennen, ist eine Kunst, die nur wenige beherr­schen.


Weinpraxis

Geschmack und Duft

Che­misch betrach­tet, ist Wein eine Mischung von Was­ser, Alko­hol, ver­schie­de­nen Säu­ren und ihren Neben­pro­duk­ten. Diese Grund­sub­stan­zen kön­nen unzäh­lige Ver­bin­dun­gen mit­ein­an­der ein­ge­hen. Das reicht, um dem Wein ein kost­ba­res Aroma zu geben. Lesen Sie mehr…


Weinpraxis

Die verschiedenen Aromen des Weins

Der Geschmack des Weins setzt sich aus vie­len ver­schie­de­nen Aro­men zusam­men. Der Wein­trin­ker erkennt sie nicht im Ein­zel­nen. Er merkt sich ledig­lich den Gesamt­ge­schmack des Weins und formt aus ihm ein Geschmacks­bild. Die ein­zel­nen Aro­men erken­nen, unter­schei­den und benen­nen zu kön­nen, darin liegt die hohe Schule der Degus­ta­tion. Lesen Sie mehr…


Weinschule

Botschaft der Sinne

Das Fas­zi­nie­rende am Wein ist seine geschmack­li­che Viel­falt. Er kann Aro­men von Pfir­sich oder schwar­zer Johan­nis­beere, von Gewürz­nel­ken, But­ter oder getrock­ne­ten Fei­gen anneh­men. Nicht alles, was gut klingt, schmeckt auch gut. Manch­mal sind es aber gerade die bizar­ren Aro­men, die dem Wein das gewisse Etwas geben. Lesen Sie mehr…


Weinpraxis

Wie Wein schmecken „muss“

Jede Reb­sorte besitzt ihr eige­nes, typi­sches Aroma. Bei Weiß­wei­nen, die meist sor­ten­rein gekel­tert sind, ist die Sorte für erfah­rene Wein­trin­ker daher rela­tiv leicht zu erken­nen. Bei Rot­wei­nen ist die Erken­nung schwie­ri­ger. Sie sind oft aus meh­re­ren Trau­ben­sor­ten herge­stellt. Lesen Sie mehr…


Weinpraxis

Superschmecker und Schmeckblinde

Gibt es Men­schen, die eine fei­nere Zunge haben als andere? Gibt es »Schmeck­blinde«, denen die Welt der Weina­ro­men ver­bor­gen bleibt? Ist die Fähig­keit zu rie­chen und zu schme­cken ange­bo­ren? So viel ist sicher: Die Sin­nes­or­gane sind bei den Men­schen unter­schied­lich aus­ge­prägt. Wenn einige weni­ger schme­cken als andere, sind jedoch nicht immer nur Nase und Zunge Schuld. Lesen Sie mehr…


Weinpraxis

Die verschiedenen Weintypen

Guten Wein zu machen ist ein Hand­werk, große Weine zu erzeu­gen eine Kunst. Tüch­tige Kel­ler­meis­ter gel­ten des­halb als Künst­ler. Eini­gen setzte man sogar ein Denk­mal – wie dem Cham­pa­gner­mönch Dom Peri­gnon. Sie ver­ste­hen es, den Wei­nen Aus­druck und Schliff zu geben. Lesen Sie mehr…


Weinpraxis

Spezialweine

Spe­zi­al­weine kom­men meist aus spe­zi­el­len Anbau­ge­bie­ten. Sie wer­den nach spe­zi­el­len Ver­fah­ren erzeugt und zu spe­zi­el­len Anläs­sen getrun­ken. Am Anfang stand fast immer der Zufall. Doch dann erkann­ten Tüft­ler, Gelehrte und Alchi­mis­ten die Gesetze, die hin­ter dem Zufall standen. Lesen Sie mehr…