Neue Zeiten

Gerade bin ich über einen inter­es­santen Artikel gestol­pert, der sich mit den wandelnden Macht­ver­hält­nissen im Team von Robert Parker beschäf­tigt. Span­nend an der Analyse ist aber nicht nur die neue Vertei­lung der zustän­digen Kritiker, sondern auch die allge­mei­nere Frage, ob die Zeit des einen großen Wein­kri­ti­kers vorbei ist.

Gerade bin ich über einen inter­es­santen Artikel gestol­pert, der sich mit den wandelnden Macht­ver­hält­nissen im Team von Robert Parker beschäf­tigt. Span­nend an der Analyse ist aber nicht nur die neue Vertei­lung der zustän­digen Kritiker, sondern auch die allge­mei­nere Frage, ob die Zeit des einen großen Wein­kri­ti­kers vorbei ist.

[…] it wasn’t so many years ago that Mr. Parker was lauded as the most powerful critic in the world, in any field. His high scores, it was believed, could move bottles by the thou­sands. This was espe­cially true with Bordeaux, where he conti­nues to be the most influ­en­tial voice in the world. […]

In general, though, Mr. Parker’s influ­ence has waned over the last decade, and it’s not just because other profes­sional critics are now being heard. A new gene­ra­tion of wine consu­mers has come of age in the high-speed Internet era, when far more sources of infor­ma­tion exist beyond The Wine Advo­cate and Wine Spec­tator. The chorus now includes blog­gers, merchants and somme­liers, people who can exert imme­diate, direct influ­ence over drin­king deci­sions. And while Mr. Parker’s primary passion is Bordeaux, these younger consu­mers, parti­cu­larly in the United States, are far less inte­rested in Bordeaux and so are less concerned with his opinions.

Quelle: What’s New in Cali­fornia? Don’t Ask Robert Parker

Die Stoß­rich­tung des Arti­kels ist viel­leicht etwas über­spitzt, schließ­lich übt Robert Parker im Moment schon noch einen großen Einfluss aus. Aber die Entwick­lung wird sicher in eine Rich­tung gehen, in der eine eher größere Zahl an Blog­gern und Kriti­kern die Weinszene bestimmt.

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