Brunello di Montalcino

Der Pog­gio al Moro duf­tet nach Veil­chen, schwar­zen Johan­nis­bee­ren, Lakritze und Tabak, am Gau­men ist er fruch­tig und weich. Weine mit so viel Aus­druck gibt es nicht oft in Ita­lien, und wenn, dann kos­ten sie gleich so viel wie ein Bru­n­ello. Nicht so die­ser Wein. Sein Preis liegt deut­lich unter 20 Euro. Und was heißt ein­fach? [...] mehr...

Auch der Rosso di Montalcino bleibt ein 100%iger Sangiovese-Wein

Die Win­zer von Mon­tal­cino haben gespro­chen: 69 Pro­zent sind dage­gen, dass das Sta­tut des Rosso di Mon­tal­cino geän­dert wird. Auch der Zweit­wein der Brunello-Weingüter muss rein­sor­tig aus Sangiovese-Trauben gekel­tert sein – ohne Mer­lot & Co. Das ist das Ergeb­nis einer hoch­gra­dig emo­tio­na­len Debatte der letz­ten Woche. Jens Priewe bezwei­felt, dass es eine kluge Ent­schei­dung war. mehr...

2004 Brunello di Montalcino Riserva DOCG

reich, üppig, kom­pakt, mit seh­ni­gem Tan­nin, das den Wein zusam­men­hält, große Aro­men­tiefe, lange Lebens­dauer, aber schon ant­rink­bar mehr...

2004 Brunello di Montalcino „Le Lucere“ DOCG

in der Nase Noten von Teer, Gewürz­nel­ken, Veil­chen und Brom­beer, am Gau­men sei­dig mit fein ver­schmol­ze­nem Tan­nin: ele­gan­ter, klas­si­scher Bru­n­ello mehr...

2005 Brunello di Montalcino „Le Lucere“ DOCG

schon offe­ner, herz­haf­ter, aber etwas mage­rer Wein, ohne Fehl und Tadel, aber auch ohne große Höhe­punkte mehr...

Familienstreit in Montalcino: Biondi Santi gegen Biondi Santi

Ein bizar­rer Streit hält die Fami­lie Biondi Santi, die „Erfin­der“ des Bru­n­ello di Mon­tal­cino, seit über zehn Jah­ren in Atem. Erst der Vater gegen den Sohn, jetzt Vater und Sohn gegen einen rei­chen Indus­tri­el­len, der sich des Namens Biondi Santi für sei­nen eige­nen Wein bemäch­ti­gen will. Und das in einer Situa­tion, in der es in Mon­tal­cino drun­ter und drü­ber geht. Von Jens Priewe mehr...

2005 Brunello di Montalcino

Aus­drucks­vol­ler, aber nicht son­der­lich anspruchs­vol­ler Wein, rubin­brot in der Farbe mit leicht auf­ge­hell­tem Rand, Aroma von Wald­früch­ten und Wach­hol­der, dazu ein Hauch von Leder und Teer, mode­ra­tes Tan­nin, ins­ge­samt locker gewo­ben: ein Wein, den jetzt zu trin­ken Spaß macht, der aber zum lan­gen Altern nicht geeig­net ist. mehr...

Brunello San Filippo - ein neuer Name in Montalcino

Das Image des Bru­n­ello di Mon­tal­cino lässt sich in drei Wor­ten zusam­men­fas­sen: teuer, exklu­siv, flat­ter­haft. Seit zwei Jah­ren ent­spricht es nicht mehr ganz der Real­tät. Teuer ist weit­ge­hend vor­bei. Exklu­siv damit auto­ma­tisch auch. Flat­ter­haft ist die Qua­li­tät vie­ler Weine zwar immer noch. Aber es gibt auch immer mehr begeis­ternde, authen­ti­sche Bru­n­ello. Einer kommt aus dem wenig bekann­ten Gut San Filippo.Von Jens Priewe mehr...