Brunello di Montalcino

Brunello 2008: viel Trinkeleganz, aber auch viel herbe Enttäuschung

Seit Anfang des Jah­res sind die 2008er Bru­n­ello im Ver­kauf. Keine fett­lei­bi­gen Schwer­ge­wichte wie 2007, keine mus­kel­be­pack­ten Ath­le­ten wie 2006, son­dern schlanke, fruch­tige Weine – zumin­dest die bes­se­ren. Aller­dings hat es sel­ten so viele banale, gar miss­ra­tene Bru­n­ello gege­ben wie in 2008. Weinkenner.de nennt Ross und Rei­ter. mehr...

Zum ers­ten Mal gas­tiert einer der wich­tigs­ten ita­lie­ni­schen Rot­weine in der deut­schen Haupt­stadt: Das Schutz­kon­sor­tium des Bru­n­ello di Mon­tal­cino läd zusam­men mit der Wein­fach­zeit­schrift VINUM nach Ber­lin ein. 40 Wein­gü­ter prä­sen­tie­ren den Jahr­gang 2007 des Bru­n­ello di Mon­tal­cino sowie den Jahr­gang 2010 des Rosso di Mon­tal­cino. Bru­n­ello Expe­ri­ence lau­tet der Titel der Ver­an­stal­tung. Sie geht [...] mehr...

2007 Brunello di Montalcino: „sexy“ und „lecker“, aber nicht von Dauer

Seit Anfang des Jah­res ist der Bru­n­ello di Mon­tal­cino des Jahr­gangs 2007 zum Ver­kauf frei­ge­ge­ben. Die Ita­lie­ner fei­ern den 2007er als gro­ßen Jahr­gang. Jens Priewe hat 67 Bru­n­el­los ver­kos­tet und ist von ihnen ebenso berauscht wie ernüch­tert: man­gelnde Fri­sche, über­reife Frucht, Alko­hol­über­hang, gerin­ges Alte­rungs­po­ten­zial. Aber er gibt zu: durch­aus „lecker“. mehr...

Mäch­ti­ger, tann­in­star­ker Wein, der noch rela­tiv ver­schlos­sen ist, wenig Frucht und Duft zeigt, aber sicher zu den bes­se­ren des Jahr­gangs gehört: aller­dings ist das Tan­nin etwas spröde und die Frucht etwas rus­ti­kal. mehr...

Gra­na­trot in der Farbe, Zitro­nen­blü­ten­duft in der Nase (!), im Mund flau und span­nungs­los, schlaf­fes, müdes Tan­nin, unin­ter­es­sant: über eine halbe Mil­lion Fla­schen aus den war­men Banfi-Lagen in 2007 raus­zu­ho­len  – das konnte nicht gut gehen. mehr...

Farbe sehr hell, im Bou­quet erste Anzei­chen von Unfri­sche, am Gau­men druck­los: ober­fläch­li­cher, völ­lig unin­spi­rie­ren­der Bru­n­ello. mehr...

Die Genos­sen­schafts­kel­le­rei von Mon­tal­cino voll­bringt nie Höchst­leis­tun­gen, lie­fert aber in der Regel solide Weine. Dies­mal ist der 2007er sehr ein­fach, um nicht zu sagen: etwas banal. mehr...

Süß­li­che, über­reife Frucht, Kom­pott­no­ten, undif­fe­ren­ziert im Inne­ren, ohne Biss – das Antinori-Gut lie­fert in 2007 einen der schwä­che­ren Weine des Jahr­gangs. mehr...

Etwas druck­lo­ser, fla­cher Wein, Likör­frucht, süß und mar­me­la­dig, kein gro­ßer Wurf. mehr...

Kör­per­rei­cher, aber unprä­zi­ser Wein, der nicht auf den Punkt kommt, unein­deu­ti­ges Bou­quet, leicht alko­ho­lisch, bit­ter im Abgang. mehr...